Thyssenkrupp

China hat unwirsch auf die Ankündigung der USA reagiert, bestimmte Stahlprodukte aus dem Reich der Mitte mit Einfuhrzöllen zu belegen. - Bild: Thyssenkrupp

Angesichts der bereits seit längerem kritisierten chinesischen Überkapazitäten hatte das US-Handelsministerium am Mittwoch beschlossen, auf rostfreie Stahlprodukte aus China Antidumpingzölle von 209,97 Prozent zu erheben. Darüber hinaus legten sich die USA auf Antisubventionszölle von 39,05 Prozent für den Großteil der chinesischen Stahlproduzenten fest.

Das chinesische Handelsministerium bezeichnete diesen Schritt als Benachteiligung Chinas. Die Importzölle auf rostfreien Stahl aus China seien höher als die auf vergleichbare Produkte aus anderen Ländern, monierte das chinesische Handelsministerium. Sowohl die chinesische Regierung als auch die chinesischen Unternehmen seien damit in höchstem Maße unzufrieden. Man werde alle denkbaren Maßnahmen ergreifen, um die Interessen chinesischer Unternehmen zu schützen.

Bereits Anfang des Monats hatten die USA kaltgewalzten Stahl aus China mit Strafzöllen belegt.