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Der Automobilkonzern Volkswagen hat im Oktober dank starker Verkäufe in China und der Region Asien-Pazifik mehr Fahrzeuge der Stammmarke verkauft. - Bild: Pixabay

Allein in China, dem mit Abstand größten Einzelmarkt des Konzerns, zogen die Verkäufe um 19,1 Prozent an.

VW liegt nach dem Zuwachs im Oktober im bisherigen Jahresverlauf um 1 Prozent über dem Niveau des Vorjahres, als der Abgasskandal öffentlich wurde: Weltweit lieferte der DAX-Konzern von Januar bis Oktober 4,89 Millionen Volkswagen aus.

Weniger gut lief es für Volkswagen im Oktober in Europa, hier gab es einen Rückgang zum Vorjahresmonat von 7 Prozent auf 132.400 Fahrzeuge. Der Großteil davon entfiel mit 112.500 Einheiten auf Westeuropa, ein Minus von 8,5 Prozent.

In Deutschland wurden nur 43.000 Fahrzeuge an Kunden übergeben, das entspricht einem Rückgang um 21,1 Prozent. Volkswagen erklärte den hohen Rückgang damit, dass die Nutzerzeiten beim Mitarbeiter-Leasing erhöht worden seien.

In der Region Zentral- und Osteuropa steigerte Volkswagen die Verkäufe um 3 Prozent auf 19.800 Fahrzeuge. In Russland wurden 7.000 Einheiten ausgeliefert, eine Zunahme um 1 Prozent.

In Nordamerika verringerten sich die Auslieferungen im Oktober um 9,8 Prozent auf 46.400 Fahrzeugen. Für die USA alleine wies Volkswagen ein Minus von 18,5 Prozent auf 24.800 Einheiten aus.