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China ist über die Rücknahme die Akquise von Aixtron durch ein chinesisches Unternehmen durch das BMWi ot amused. - Bild: Aixtron

Der Sprecher erklärte, die deutschen Sorgen wegen chinesischen Übernahmen seien unberechtigt.

Er hoffe, die Entscheidung sei ein "Einzelfall" und markiere keinen Politikwechsel, sagte Ministeriumssprecher Shen Danyang am Mittwoch zu Journalisten. Ein solcher Schritt wäre "schädlich für die gesunde Entwicklung bilateraler Investitionen und wirtschaftlicher Kooperation zwischen China und Deutschland".

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte die 670 Millionen Euro schwere Akquisition des Spezialmaschinenbauers Aixtron durch die deutsche Tochter der chinesischen Fujian Grand Chip Investment Fund LP am 21. Oktober gestoppt. Die Transaktion wird nun erneut geprüft. Die deutschen Behörden wollten sich aber nicht dazu äußern, wie lange das dauern könnte. Grund für die Wiederaufnahme des Prüfverfahrens seien "sicherheitsrelevante Fragen, die aufgetaucht sind", sagte eine Ministeriumssprecherin.

Laut Presseberichten, hatten US-Geheimdienste diese Informationen geliefert und darauf verwiesen, dass Aixtron-Produkte auch militärisch verwendet werden könnten.

Die Entscheidung unterstreicht das wachsende Unbehagen über die wachsende Flut an chinesischen Investitionen in Deutschland und anderen Märkten. Chinesische Vertreter haben diese Sorgen heruntergespielt.

Sorgen wegen möglicher Transfers von Technologie oder Arbeitsplätzen seien "unnötig", sagte Shen. Zwar seien chinesische Investitionen insgesamt schnell gestiegen, das Gesamtvolumen sei aber trotzdem nicht groß. Peking respektiere das Recht anderer Regierungen, ausländische Übernahmen zu prüfen, poche aber auf eine "faire Behandlung" aller Investoren. "Wir hoffen, dass die betreffenden deutschen Beteiligten mit Unternehmen und ihren kommerziellen Tätigkeiten rational und objektiv umgehen können".