China, Wirtschaft, Wachstum, Plan, Ziel, 2016

Die chinesische Wirtschaft ist weiter auf Kurs, das von der Regierung für dieses Jahr gesteckte Wachstumsziel von mindestens 6,5 Prozent zu erreichen. - Bild: Pixabay

Damit wächst die WIrtschaft in China nicht nur stärker zu als im Vormonat mit damals 6,1 Prozent, sondern auch stärker als von Volkswirten mit 6,0 Prozent erwartet. Die Einzelhandelsumsätze kletterten gegenüber dem Vorjahr kräftig, und zwar um 10,8 Prozent. Im Oktober hatte der Zuwachs noch bei 10,0 Prozent gelegen. Damit sendete die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt im November erneut Zeichen der Stabilisierung.

Die Anlageinvestitionen in Städten stiegen im Zeitraum Januar bis November um 8,3 Prozent. Das von der chinesischen Zentralbank in den Wirtschaftskreislauf gepumpte Geld habe der Konjunktur in diesem Jahr ebenso auf die Sprünge geholfen wie die massiven Infrastrukturausgaben der Regierung, erläuterten Volkswirte. Zugleich gaben sie allerdings zu bedenken, dass dies zu Lasten des Wirtschaftswachstums im nächsten Jahr gehen könnte, zumal der Spielraum für weitere Stimulierungsmaßnahmen begrenzt sei.

Das Wirtschaftswachstum schlägt sich in der verarbeitenden Industrie bereits in Form anziehender Rohstoffkosten nieder - ein Trend, der das Wachstum in den kommenden Monaten dämpfen könnte.

Der Immobiliensektor verlor im November deutlich an Fahrt - eine Folge der von der Regierung in Peking für große Städte erlassenen Kaufbeschränkungen, mit denen Spekulation vorgebeugt werden soll. So legten die Hauskäufe im Vergleich zum Vorjahr nur noch um 16,2 Prozent zu. Im Oktober hatte der Anstieg noch 38,3 Prozent betragen