China,Exporte,gesunken,Dollar

Die Importe fielen im Oktober gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent. Das war lediglich etwas schlechter als Volkswirte mit 1,1 Prozent erwartet hatten. - Bild: Flickr

Die Exporte gingen im Oktober im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent zurück, wie die Allgemeine Zollverwaltung mitteilte. Vom Wall Street Journal befragte Volkswirte hatten dagegen lediglich einen Rückgang um 5,7 Prozent prognostiziert. Im Vormonat waren die Exporte um 10 Prozent eingebrochen. Die weltweit schwache Nachfrage setzt der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt weiter zu.

Analyst Amy Yuan Zhuang von der Nordea Bank sagte, dass man mit diesen Daten in Anbetracht der Umstände zufrieden sein müsse. Zwar habe die Inlandsnachfrage dank der Stimulierungsmaßnahmen der Regierung zuletzt angezogen, auf die Nachfrage aus dem Ausland habe die Regierung dagegen wenig Einfluss. Und diese sei nach wie vor mau.

Das Wachstum in China hatte sich zuletzt stabilisiert, nachdem Peking die Geldpolitik etwas gelockert und die Investitionen in die Infrastruktur aufgestockt hatte. Damit wurden aber nur tiefere Probleme überdeckt, wie etwa die schwachen Privatinvestitionen, wachsende Unternehmensschulden und industrielle Überkapazitäten.

Die Importe fielen im Oktober gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1,4 Prozent. Das war lediglich etwas schlechter als Volkswirte mit 1,1 Prozent erwartet hatten. Im September hatte sich der Rückgang noch auf 1,9 Prozent belaufen. Der Handelsüberschuss Chinas weitete sich zwar auf 49,06 von 41,99 Milliarden US-Dollar aus, fiel damit aber geringer aus als erwartet. Volkswirte hatten mit 51,80 Milliarden Dollar gerechnet.