China,Industrie

Industrie in China hat sich im April deutlich abgeschwächt. - Bild: Pixabay

Trotz der Abschwächung bleibt der Index aber über der Expansionsschwelle von 50 Zählern. Die Produktion und die Neuaufträge seien mit der schwächsten Rate seit letztem September gewachsen, während das Geschäftsvertrauen zwei Monate in Folge abgenommen habe, erklärte Caixin.

"In April ist allmählich ein Abwärtsdruck bei der Produktion entstanden", sagte Zhengsheng Zhong, Volkswirt bei der CEBM Group. Chinas Wirtschaftswachstum dürfte sich in naher Zukunft abschwächen, denn die Preise für industrielle Produkte gingen zurück und das Wiederauffüllen der Lager nähere sich dem Ende, so Zhong weiter.

Bereits am Vortag wurde der offizielle Einkaufsmanagerindex für die Industrie von der nationalen Statistikbehörde veröffentlicht: Dieser rutschte im April auf 51,2 Punkte von noch 51,8 Punkten im März ab. Volkswirte hatten mit einem Stand von 51,7 Punkten gerechnet. Damit zeigt sich der Einkaufsmanagerindex für die Industrie zwar so schwach wie seit sechs Monaten nicht mehr, allerdings liegt der Index nun schon den neunten Monat in Folge über der Schwelle von 50 Punkten.

Nach weiteren Angaben der nationalen Statistikbehörde ging der Subindex für die Neuaufträge auf 52,3 von zuvor 53,3 Punkten im Vormonat zurück. Der Subindex für die Produktion rutschte im April auf 53,8 von 54,2 Zähler ab. Zhao Qinghe, Volkswirt bei der nationalen Statistikbehörde, sagte dazu, dass die Neuaufräge stärker als die Produktion gefallen sind: "Diese neue Veränderung von Angebot und Nachfrage erfordert weitere Aufmerksamkeit."