Skyline, Shanghai

Die Skyline der Boomtown Shanghai. - Bild: Pixabay

Im Dienstleistungssektor hat sich allerdings das Wachstum verlangsamt, teilte das Nationale Statistikbüro mit.

Der Einkaufsmanager-Index für das Verarbeitende Gewerbe stieg um 0,3 auf 51,7 Punkte. Der vielbeachtete Index, ein Maßstab des Geschäftsklimas, liegt bereits dreizehn Monaten über der Expansionsschwelle von 50 Punkten, die ein Wirtschaftswachstum signalisiert. Volkswirte hatten mit einem Indexstand von 51,3 Punkten gerechnet.

"Insgesamt zeigen die heutigen Daten, dass die derzeitige Wachstumsdynamik weiterhin stabil bleibt", sagte Liu Xuezhi, Ökonom bei der Bank of Communications. Er schränkte aber ein, dass der Schlüssel zum Wirtschaftswachstum immer noch der Immobilienmarkt sei. Bisher habe der Immobilienmarkt das verarbeitende Gewerbe nicht beeinflusst. Sollte die Verlangsamung auf dem Immobilienmarkt aber weitergehen, dürfte sich das belastend auf das Wirtschaftswachstum auswirken.

Robuste Inlandsnachfrage als Wachstumstreiber

Grund für das stärkere Wachstum war die robuste Inlandsnachfrage in China. Während der Subindex für die gesamten Aufträge auf 53,1 von 52,8 im Juli kletterte, ging der Subindex für die neuen Exportaufträge im August auf 50,4 von 50,9 Punkten im Vormonat zurück. Beobachter erklären dies mit der Aufwertung des Yuan.

Ein stärkerer Yuan verteuert die Exporte Chinas. In diesem Jahr hat der Yuan zum US-Dollar mehr als 5 Prozent an Wert gewonnen.

Im Dienstleistungssektor gab es im August wie im Vormonat eine Wachstumsabschwächung. Der Index für das nicht verarbeitende Gewerbe sank auf 53,4 von 54,5 Punkten im Vormonat. Der Index, obwohl er noch über der Wachstumsschwelle liegt, markierte das langsamste Wachstum in der Branche seit Mai des letzten Jahres, hieß es weiter vom Nationalen Statistikbüro. Der Subindex für Dienstleistungen sank auf 52,6 von 53,1 Punkten im Juli, während der Subindex für den Bau auf 58,0 von 62,5 Zählern zurückging.