Martin Goetzeler

Martin Goetzeler, Aixtron-Vorstandsvorsitzender, soll nach einer Übernahme durch FCG im Amt bleiben. - Bild: Aixtron

Der chinesische Investmentfonds Fujian Grand chip Investment Fund LP (FCG) will den deutschen Depositionsanlagenhersteller Aixtron übernehmen. Geleitet und mehrheitlich kontrolliert wird FCG durch den chinesischen Geschäftsmann Zhendong Liu, der als Managing Partner fungiert.

Aixtron und die FCG-Tochtergesellschaft Grand Chip Investment GmbH (GCI) hätten laut einer Pressemitteilung von Aixtron eine Vereinbarung über einen Zusammenschluss getroffen. Demnach wird CGI ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot unterbreiten, um alle ausstehenden Aktien von Aixtron inklusive der durch American Depositary Shares (ADS) repräsentierten Stammaktien zu erwerben.

Der Aixtron-Aufsichtsratsvorsitzende Kim Schindelhauer sagte, dass sie die Transaktion vollumfänglich befürworteten, da sie unmittelbaren Mehrwert für ihre Aktionäre schaffen würde und es Aixtron ermögliche, „die neuen Produkte in den Markt zu bringen“. „Mit dem FGC haben wir einen Partner gefunden, der uns einen lokalen Marktzugang bietet und damit unsere Geschäftsziele in Asien unterstützt“, so Schindelhauer. „Auch für unsere Mitarbeiter ist diese Geschäftsvereinbarung eine wirklich gute Nachricht“, ergänzte der Vorstandsvorsitzende Martin Goetzeler. Sie gebe ihnen eine langfristige Perspektive, die Entwicklung neuer Produkte voranzutreiben.

Nach der Übernahme soll der Mitteilung zu Folge der Rechts- und Firmensitz in Herzogenrath erhalten bleiben. Auch die F&E-Kompetenz und die bestehenden Technologien sollen weiterhin in den vorhandenen Technologiezentren angesiedelt sein. Vereinbart sei zudem, dass die Technologie von Aixtron und das Intellectual Property-Portfolia gestärkt wird.

Laut Mitteilung soll der Vorstandsvorsitzende Goetzeler und der COO Dr. Bernd Schulte im Amt bleiben. Für den Aufsichtsrat gibt es eine derartige Aussage nicht.