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Cisco-CEO Chuck Robbins verwies zur Begründung für den schwachen Ausblick auf einen erwarteten Rückgang beim Auftragseingang. - Bild: Cisco

So wird für das laufende Quartal lediglich ein Umsatzplus von null bis zwei Prozent prognostiziert, was deutlich unter der Erwartung der Analysten liegt, die mit einer Zunahme um fünf Prozent rechnen. Auch die Schätzung für den Gewinn je Aktie liegt mit 0,53 bis 0,55 Dollar unter der Analysten-Prognose von 0,56 Dollar. Die Aktie reduzierte sich im nachbörslichen Handel um 5,1 Prozent auf 26,40 Dollar.

Cisco-CEO Chuck Robbins verwies zur Begründung für den schwachen Ausblick auf einen erwarteten Rückgang beim Auftragseingang, die weiterhin anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der Konjunkturentwicklung und negative Einflüsse von der Währungsseite.

Im abgelaufenen Quartal lief es für Cisco dagegen gut. So kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent auf 12,68 Milliarden Dollar. Der Gewinn konnte um 33 Prozent auf 2,43 Milliarden Dollar gesteigert werden. Dies entsprach einem Gewinn je Aktie von 0,48 Dollar je Aktie. Bereinigt lag dieser bei 0,59 Dollar je Anteilsschein. Die Analysten hatten lediglich mit einem Umsatz von 12,65 Milliarden Dollar und einem Gewinn je Aktie von 0,56 Dollar gerechnet.

Cisco ist traditionell vor allem mit Akquisitionen gewachsen. Unter dem neuen CEO Robbins geht das Unternehmen nun auch verstärkt Kooperationen ein, etwa mit Apple oder auch mit einem Server-Hersteller aus China. Außerdem wurde eine Allianz mit dem Netzwerkkonzern Ericsson geschlossen. Es muss sich noch zeigen, ob dieser Kurs Früchte trägt.