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Bei Cisco sorgt Druck auf die Hardwaresparte für weniger Umsatz und Gewinn. - Bild: Prayitno/Flickr

Dagegen verbuchten die kleineren Geschäftsbereiche des Netzausrüsters weiteres Wachstum. Mit 0,46 US-Dollar je Aktie verdiente Cisco 2 US-Cent weniger als im Vorjahr. Bereinigt um Restrukturierungskosten und andere Sondereffekte lag der Gewinn je Aktie bei 0,61 Dollar und übertraf damit leicht die Prognose der Analysten von 0,59 Dollar. Die Cisco-Aktie geriet im nachbörslichen Handel unter Druck und fiel um 4,8 Prozent auf 30,05 Dollar.

Die Erlöse gingen auf 12,35 Milliarden Dollar zurück. Analysten hatten dem US-Konzern aus San Jose mit im Mittel 12,3 Milliarden Dollar bereits im Vorfeld weniger Umsatz zugetraut als im Vorjahr mit damals 12,68 Milliarden.

Für das laufende Geschäftsquartal stellte Cisco einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 0,55 und 0,57 Dollar in Aussicht und erwartet einen Umsatzrückgang zwischen 2 und 4 Prozent. Die Analysten gehen bislang von einem Gewinn je Anteilsschein von 0,59 Dollar und einem Umsatz von 12,15 Milliarden Dollar aus.

Cisco hatte im Sommer den Abbau von 5.500 Arbeitsplätzen angekündigt, entsprechend rund 7 Prozent der Belegschaft. Der Stellenabbau markiert den bislang dramatischsten Schritt von CEO Chuck Robbins, der im vergangenen Jahr das Zepter vom langjährigen Konzernchef John Chambers übernommen hatte.

Cisco reagierte damit auf Marktveränderungen, unter anderem darauf, dass Kunden mehr auf neue Software als auf Hardware setzen. Mit den Einsparungen, die mit dem Stellenabbau erzielt werden wollen, will Cisco in Wachstumsgeschäfte investieren, darunter das eigene Software- und Dienstleistungsgeschäft.