Cisco

Bei Cisco ging es umsatztechnisch das sechste Quartal in Folge abwärts. - Bild: Prayitno/Flickr

Dabei legte das Geschäft mit Switches um 2 Prozent zu, während es bei Routern um 2 Prozent rückläufig war. Im Geschäftsfeld Security stieg der Umsatz um 9 Prozent.

In dem Quartal per Ende April erzielte Cisco einen Nettogewinn von 2,5 Milliarden Dollar nach 2,3 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Bereinigt um Sondereffekte betrug der Gewinn je Aktie 0,60 Dollar. Analysten hatten mit 0,58 Dollar gerechnet.

Der Umsatz sank um knapp 1 Prozent auf 11,9 Milliarden Dollar. Analysten hatten 11,89 Milliarden Dollar erwartet. Cisco selbst hatte einen Rückgang der Einnahmen um bis zu 2 Prozent angekündigt.

Für das laufende Quartal stellte Cisco einen Gewinn je Aktie von 60 bis 62 Cent in den Raum, verglichen mit einer bislang kursierenden Konsensschätzung von 62 Cent. Nachdem die Bruttogewinnsparte für Produkte im abgelaufenen Quartal zum Vorjahr von 64,5 auf 63,2 Prozent schrumpfte, soll sie im laufenden Quartal in einer Spanne von 63 bis 64 Prozent liegen. Im frühen nachbörslichen Handel reagierte die Cisco-Aktie deutlich negativ auf die Zahlen und gab bis 16.45 Uhr New Yorker Zeit um 5,7 Prozent auf 31,89 Dollar nach.

CEO Chuck Robbins versucht seit geraumer Zeit, mehr auf Software und Dienstleistungen zu setzen und weniger abhängig vom Hardwaregeschäft zu werden. Dort leidet Cisco unter den niedrigen Ausgaben der Kunden. Insbesondere im fragmentierten Markt für IT-Sicherheit will der Netzspezialist wachsen, allerdings erzielt Cisco hier bislang nur 4 Prozent seiner Einnahmen.

Cisco hat im Bereich Software mit Milliardenaufwand zugekauft. Für Appdynamics legte der Konzern 3,7 Milliarden US-Dollar auf den Tisch, wie er am 24. Januar bekanntgab. Im Mai legte der US-Konzern noch einmal 610 Millionen Dollar für das Software-Startup Viptela auf den Tisch.