Cisco plant 10 Milliarden-Invest in China, trotz geopolitischer Gegenwinde. - Bild: Cisco

Cisco plant 10 Milliarden-Invest in China, trotz geopolitischer Gegenwinde. - Bild: Cisco

Trotz geopolitischer Gegenwinde will der US-Technologieriese Cisco in den kommenden Jahren mehr als 10 Milliarden US-Dollar in China in Form von Investitionen und Partnerschaften stecken.

Cisco stellte den Plan am Mittwoch nach einem Treffen seines scheidenden CEO John Chambers und dessen designierten Nachfolgers Chuck Robbins mit dem stellvertretenden chinesischen Ministerpräsidenten Wang Yang und anderen Regierungsvertretern in Peking vor. Weitere Details zu den Investitionen oder ein genauer Zeitrahmen wurden nicht genannt.

Cisco erklärte auch, eine Absichtserklärung mit der Staatlichen Kommission für Entwicklung und Reform, der Aufsichtsbehörde für die wirtschaftliche Entwicklung der Volksrepublik, unterzeichnet zu haben. Cisco will demnach in Bereiche investieren, die das Reich der Mitte beim Erreichen seines langfristigen Ziels einer von Innovationen getriebenen Entwicklung unterstützen, wie es hieß.

Cisco und andere US-Technologiezulieferer sind nach dem von Whistleblower Edward Snowden ins Rollen gebrachten NSA-Spionageskandals in China mit einem schwierigen Geschäftsumfeld konfrontiert. Snowden zufolge hat der amerikanische Auslandsgeheimdienst US-Technologieprodukte zu Spionagezwecken eingesetzt. China setzt seither verstärkt auf heimische Technologie und unterwirft ausländische Zulieferer strengeren Sicherheitsbestimmungen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke