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Cisco meldet steigenden Gewinn und plant 5.500 Arbeitsplätze abzubauen. - Bild: Prayitno/Flickr

Der bereinigte Gewinn je Cisco-Aktie stieg im Zeitraum von Mai bis Juli auf 0,63 Dollar. Im Vorjahreszeitraum hatte der US-Konzern 58 Cent verdient, Analysten hatten mit 60 Cent gerechnet, während Cisco selbst 59 bis 61 Cent in Aussicht gestellt hatte.

Der Umsatz fiel aber um 2 Prozent auf 12,6 Milliarden Dollar. Dies entsprach exakt den Prognosen.

Mit den Quartalszahlen nahm Cisco auch die Tradition wieder auf, die Belegschaft zu reduzieren. In jedem einzelnen Jahr von 2011 bis 2014 hatte der Konzern die Vorlage der Jahreszahlen dazu genutzt, zeitgleich auch einen Stellenabbau anzukündigen.

Nur nach Antritt des neuen CEO Chuck Robbins hatte Cisco eine Pause eingelegt. Das Ende eines Geschäftsjahres sei eine gute Zeit zur Überprüfung der eigenen Aktivitäten, hatte bereits Finanzchefin Kelly Kramer im Mai gesagt. Nun hieß es, dass Cisco 5.500 Stellen streichen will, das entspricht 7 Prozent der weltweiten Belegschaft. Zuvor waren Gerüchte zu vernehmen, Cisco plane, 15.000 Mitarbeiter zu entlassen.

Für das kommende erste Quartal des neuen Geschäftsjahres erwartet Cisco einen Umsatz in einer Spanne von plus bis minus 1 Prozent zum Vorjahr. Der bereinigte Gewinn je Aktie werde voraussichtlich zwischen 58 und 60 Cent liegen.