Chuck Robbins

Chuck Robbins: "Wir machen es, weil es gut für Deutschland ist und für Cisco ist und weil Kanzlerin Angela Merkel dahinter steht." - Bild: Cisco

Der Konzern aus Kalifornien will in den nächsten Jahren Startups und den klassischen deutschen Mittelstand zusammenbringen und das Rückgrat der hiesigen Wirtschaft beraten, wie der Sprung in die vernetzte Fabrik gelingen kann.

Das kündigte Cisco-Chef Chuck Robbins am Dienstag an. "Wir machen es, weil es gut für Deutschland ist und für Cisco ist und weil Kanzlerin Angela Merkel dahinter steht", meinte Robbins. Sie habe die Wichtigkeit des Themas voll erkannt.

Der US-Gigant mit 50 Milliarden Dollar Jahresumsatz will außerdem direkt in deutsche Startups investieren und Mittel für Investmentfonds bereitstellen. Bisher haben sich die Kalifornier an dem deutschen Startup Relayr beteiligt, das Software und Hardware für die vernetzte Fertigung liefert.

Ein Großteil der 450 Millionen Euro soll aber in die Ausbildung an Universitäten und Schulen fließen, die mit Cisco-Material geschult werden. "Wir müssen ehrlich sagen, es werden auch Jobs wegfallen. Die Arbeiter müssen wir dann weiterbilden", erklärte CEO Robbins.

Neben Deutschland will er auch in Italien, Großbritannien, Frankreich und Indien Digitalisierungsprogramme auflegen. Nach eigenen Angaben laufen 80 Prozent der weltweiten Daten über Ciscos Netzwerke und Rechenzentren.