Claas Traktor

Obwohl der Landmaschinenhersteller Claas sowohl seinen Umsatz als auch seinen Gewinn im Jahr 2018 steigern konnte, warnt das Unternehmen vor vor Folgen von Handelskonflikten. - Bild: Claas

Mit Blick auf US-Präsident Donald Trump sagte Lohbeck: "Handelskonflikte waren nie eine Lösung, um Wohlstand zu sichern. Wir werden sehen, dass sich das für die USA nicht auszahlt."

Hat sich die Dürre auf das Geschäft ausgewirkt?

Trotz des langen Dürre-Sommers hat das Unternehmen mit Sitz in Harsewinkel in Ostwestfalen 2018 den Umsatz mit Mähdreschern und Traktoren um 3,4 Prozent auf 3,88 Milliarden Euro gesteigert. Beim Gewinn legte Claas sogar um rund 32 Prozent auf 152 Millionen Euro zu.

Welche Auswirkungen die Dürre in der zweiten Jahreshälfte auf das Claas-Geschäft hatte, wird sich erst im kommenden Jahr zeigen. «Bis Mitte 2018 war das Geschäft gut. In dieser Zeit bestellen die Landwirte traditionell unsere Produkte», erklärte Lohbeck.

Geschäftsrückgänge in Osteuropa beruhen den Angaben zufolge größtenteils auf der schwierigen politischen Lage in der Ukraine. Dort brach der Umsatz im Jahr 2018 um 40 Prozent ein, während das Geschäft in Russland stabil blieb.

 

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