Continental

Continental hat seine Umsatzprognose erhöht. - Bild: Continental

Gestiegene Preise für Kautschuk führten in der Reifensparte zu einem Gewinneinbruch, den Conti auch mit einem erneut starken Autoteilegeschäft nicht kompensieren konnte. Den Umsatzausblick für das Gesamtjahr erhöhte das Unternehmen erneut. Die Gewinnprognose wurde dagegen trotz nicht ganz so hoher Belastungen bestätigt.

Der Konzernumsatz stieg in den drei Monaten auf 11,03 Milliarden von 10,19 Milliarden Euro. Das EBIT sank auf 1,13 Milliarden von 1,25 Milliarden Euro. Unter dem Strich sackte der Gewinn auf 745 Millionen von 905 Millionen Euro ab.

Analysten hatten einen Umsatz von nur 10,85 Milliarden, das EBIT aber mit 1,15 Milliarden Euro etwas höher erwartet.

Die Belastungen aus Rohstoffkosten schätzt Conti für 2017 nun auf rund 450 Millionen Euro. Ursprünglich hatte das Unternehmen 50 Millionen Euro mehr in Aussicht gestellt.

Den Umsatz sieht Conti 2017 nun bei über 44 Milliarden Euro. Bisher hatte der Hannoveraner Konzern Erlöse von über 43,5 Milliarden nach 40,55 Milliarden Euro im Vorjahr prognostiziert.

Die Gewinnprognose bestätigte Conti: Die bereinigte operative Rendite sieht das Unternehmen früheren Mitteilungen zufolge bei 10,5 Prozent. Im Jahr zuvor hatte Conti noch eine Marge von 11,1 Prozent erzielt.