Elmar Degenhart

Elmar Degenhart: . "Der Ausblick auf das Jahresende stimmt uns positiv, eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als 11 Prozent zu erreichen, nachdem wir bisher von rund 11 Prozent ausgegangen sind." - Bild: Continental

"Der Ausblick auf das Jahresende stimmt uns positiv, eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als 11 Prozent zu erreichen, nachdem wir bisher von rund 11 Prozent ausgegangen sind", sagte Konzernchef Elmar Degenhart. Bereits im Sommer hatte der Automobilzulieferer den Ausblick angehoben.

Beim freien Mittelzufluss ist Conti ebenfalls optimistischer geworden. Vor Akquisitionen soll der Free Cashflow auf mehr als 2 Milliarden Euro steigen, nach bisher mindestens 1,8 Milliarden. Die Umsatzprognose, welche das Unternehmen bereits im Frühjahr angehoben hatte, bleibt dagegen bestehen. In diesem Jahr sollen die Einnahmen mehr als 39 Milliarden Euro erreichen.

Insgesamt könne Conti auf ein "solides" drittes Quartal in einem schwierigen Umfeld zurückblicken, sagte Degenhart weiter. "Sowohl die Wachstumsdelle der Pkw-Produktion in China als auch das rückläufige Industriegeschäft konnten wir durch stetiges Wachstum in Europa und Nordamerika kompensieren", sagte der Vorstandschef. Dabei profitiere der Automobilzulieferer auch von steigenden Ausstattungsraten in Fahrzeugen mit modernster Elektronik.

Insgesamt erzielte Conti in den Monaten Juli bis September einen Umsatz von 9,62 Milliarden Euro, nach 8,67 Milliarden im Vorjahr. Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT) stieg auf 1,08 Milliarden Euro, nach 965 Millionen im Vorjahr. Allerdings waren im Vorjahresquartal auch diverse belastende Sondereffekte in Höhe von insgesamt rund 334 Millionen Euro angefallen. Nach Steuern und Dritten verblieben noch 636 Millionen Euro. Im Vorjahr waren es 495 Millionen Euro. Damit lagen die Ergebnisse dennoch etwas unter den Erwartungen der zuvor von Dow Jones Newswires befragten Analysten.