Der Autozulieferer Continental baut sein Geschäft auf dem florierenden US-Markt aus und baut ein

Der Autozulieferer Continental baut sein Geschäft auf dem florierenden US-Markt aus und baut ein Reifenwerk in South Carolina (Bild: Continental).

DETROIT (Dow Jones/ks)–Die US-Reifenbranche erholt sich derzeit mit großen Schritten von durch Werksschließungen und Entlassungen geprägten Jahren. Das Geschäft mit Pkw- und leichten Nutzfahrzeug-Reifen in der Region Americas habe in den vergangenen zwei Jahren ein Wachstum von 20% im Jahr verzeichnet, teilte die Continental AG am Donnerstagabend mit.

Das neue Werk in South Carolina soll ab 2017 rund 5 Mio Reifen pro Jahr produzieren. Die Kapazität solle dann bis 2021 auf 8 Mio Reifen ausgeweitet werden, hieß es. Insgesamt 1.600 Stellen werden geschaffen. Der Baubeginn setzt Continental für Mitte 2012 an.

Die weltweiten Reifenlieferungen sollen laut Daten von Global Industry Analysts Inc bis 2015 auf mehr als 1,7 Mrd Stück zulegen. Im vergangenen Jahr waren es 1,1 Mrd Reifen. Angesichts des erwarteten Wachstums haben Autokonzerne wie General Motors und Ford bereits angekündigt, Mitarbeiter einstellen zu wollen. Der Japanische Reifenhersteller Bridgestone hatte im September bekannt gegeben, 1,1 Mrd Dollar in ein bestehendes Werk und den Bau einer neuen Fabrik zu investieren.