Continental schließt das Werk in Salzgitter Ende Juni 2016. Der Konzern hat sich mit den

Continental schließt das Werk in Salzgitter Ende Juni 2016. Der Konzern hat sich mit den Arbeitnehmervertretern auf einen Sozialplan geeinigt. - Bild: Continental

Der Automobilzulieferer Continental schließt das Werk in Salzgitter Ende Juni kommenden Jahres. Der Konzern habe sich mit den Arbeitnehmervertretern auf einen Sozialplan geeinigt.

In dem Werk werden Schlauchleitungen für die Automobilindustrie hergestellt, beispielsweise für Klimaanlagen. Allen rund 200 Mitarbeitern werde ein Arbeitsplatz an einem anderen Standort angeboten. Wer das Angebot ausschlage, erhalte eine Abfindung. Die Lehrlinge dürfen ihre Ausbildung im Unternehmen beenden, hieß es weiter. Die Schließung des Werks soll nach Conti-Angaben in vier Stufen erfolgen. Die ersten 53 Stellen fallen bereits zum 1. September diesen Jahres weg, hieß es weiter.

Im Mai hatte Conti bereits angekündigt, Gespräche mit den Arbeitnehmervertretern führen zu wollen. Als Begründung nannte das Unternehmen damals einen Großauftrag, der früher als erwartet schon Ende Mai ausliefe. Dadurch sei etwa ein Drittel des Umsatzes weggebrochen. Eine kostendeckende Produktion sei in Salzgitter deshalb nicht mehr möglich gewesen. Der Folgeauftrag war stattdessen in das rumänische Conti-Werk in Timisoara gegangen, hieß es damals.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke