Hans-Jürgen Duensing: "Mit EnPro Industries haben wir ein gutes Zuhause für das Luftfeder-Team von

Hans-Jürgen Duensing: "Mit EnPro Industries haben wir ein gutes Zuhause für das Luftfeder-Team von Veyance in Nordamerika gefunden. Damit konnten wir rund 530 Arbeitsplätze in Mexiko, den USA und Kanada sichern." - Bild: Continental

Der Hannoveraner Automobilzulieferer Continental hat das Luftfedergeschäft von Veyance wie angekündigt veräußert. Käufer ist das in Charlotte ansässige Unternehmen EnPro Industries.

Der Verkauf dieses Unternehmensteils war von den Kartellbehörden in den USA, Mexiko und Brasilien als Voraussetzung gestellt worden, damit der Hannoveraner Dax-Konzern Veyance übernehmen durfte.

Die Transaktion betreffe rund 500 Mitarbeiter im mexikanischen San Luis Potosi, sowie etwa 30 weitere Beschäftigte in den USA, sowie in Kanada. Conti teilte keine Einzelheiten des Deals mit. Der Verkauf unterstehe noch den Genehmigungen der Behörden. Conti rechnet jedoch voraussichtlich im Juli mit dem Abschluss.

“Mit EnPro und seinem STEMCO-Geschäft haben wir ein gutes Zuhause für das Luftfeder-Team von Veyance in Nordamerika gefunden. Damit konnten wir rund 530 Arbeitsplätze in Mexiko, den USA und Kanada sichern”, so Hans-Jürgen Duensing, Leiter der Division ContiTech.

Continental hatte das Kautschukunternehmen Veyance für rund 1,4 Milliarden Euro übernommen, um das Industriegeschäft weiter zu stärken und die Abhängigkeit vom Erstausrüstergeschäft mit der Automobilindustrie zu reduzieren. Der Umsatzanteil des Industriegeschäfts steige nun mit der Übernahme durch Veyance von 42 auf 54 Prozent, hieß es in der Mitteilung weiter.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke