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Continental lässt seine Aktionäre am Erfolg des vergangenen Jahres teilhaben. Für 2015 will das Unternehmen eine Dividende von 3,75 Euro je Aktie zahlen, 15 Prozent mehr als die 3,25 Euro im Jahr zuvor. - Bild: Continental

Das sind 15 Prozent mehr als die 3,25 Euro im Jahr zuvor. Das vergangene Jahr war für das Unternehmen unter anderem wegen des niedrigeren Rohölpreises und guter Geschäfte in Europa und den USA sehr erfolgreich. Unter dem Strich verdiente der Autozulieferer 2,73 Milliarden Euro, ebenfalls fast 15 Prozent mehr als im Jahr zuvor.

Continental hat damit die Dividende seit 2011, als letztmals nichts an die Aktionäre ausgeschüttet wurde, kontinuierlich gesteigert. Für 2012 hatte Conti 1,50 Euro Dividende gezahlt, seither ging es jedes Jahr ein Stückchen höher. Durch die hohe Profitabilität hat Conti nach eigenen Angaben seinen finanziellen Spielraum erhöht und will den auch nutzen: "Wir können somit in einem anspruchsvollen Umfeld mit unseren Innovationen die digitale Zukunft der Mobilität maßgeblich mitgestalten", sagte der Continental-Vorstandschef Elmar Degenhart.

Für das jetzt laufende Jahr gibt sich der Autozulieferer, der mit seinen rund 208.000 Beschäftigten neben Bosch zu den größten Automobilzulieferern der Welt gehört, jedoch gewohnt vorsichtig. Die bereinigte Gewinnspanne aus dem laufenden operativen Geschäft soll bei "über 10,5 Prozent" liegen, bekräftigte Conti am Donnerstag.

Allerdings hatte Conti auch zu Beginn des letzten Jahres zunächst eine bereinigte Gewinnspanne von nur 10,5 Prozent in Aussicht gestellt. Am Ende betrug die um Sondereffekte bereinigte Marge beim Ergebnis vor Zinsen und Steuern im Verhältnis zum Umsatz 11,8 Prozent. Wie schon Anfang Januar auf der Automesse in Detroit angekündigt, soll der Umsatz dabei 2016 um 5 Prozent auf rund 41 Milliarden Euro steigen.

Conti will dabei von einem erwarteten "leichten" Anstieg der weltweiten Pkw-Produktion auf 88 bis 89 Millionen Fahrzeuge profitieren. Conti verdient sein Geld dabei nicht nur mit dem Verkauf von Reifen. Der Konzern liefert auch elektronische Komponente für Assistenzsysteme, wie sie vor allem im Premium-Segment des Autosektors zum Einsatz kommen.