Renault-Chef Carlos Ghosn erwartet weder in Russland noch in Brasilien eine gute

Renault-Chef Carlos Ghosn erwartet weder in Russland noch in Brasilien eine gute Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr. Um am Wachstum im Reich der Mitte teilzuhaben, will Renault nun "massiv" dort investieren. - Bild: Renault

Insgesamt setzte Renault 2014 rund 2,7 Millionen Fahrzeuge ab.

Renault hechelte damit den weltweiten Automärkten hinterher, die 2014 etwa 0,3 Prozentpunkte schneller wuchsen als der französische Konzern. Insbesondere die schwierige wirtschaftliche Lage in Russland, Argentinien und Brasilien machte Renault zu schaffen. Der Konzern ist in den drei Ländern stark engagiert. Die beiden Wachstumsmärkte China und USA werden von Renault dagegen nur kaum oder gar nicht bedient.

Der Ausblick verheißt nichts Gutes: Renault-Chef Carlos Ghosn erwartet weder in Russland noch in Brasilien eine gute Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr. Um am Wachstum im Reich der Mitte teilzuhaben, will Renault nun “massiv” dort investieren. Ghosn nannte aber keine Details seiner Pläne. Insgesamt sieht das Unternehmen im kommenden Jahr ein Absatzplus von zwei Prozent.

Die Billigmarke Dacia bleibt ein Hoffnungsträger für die Franzosen. Die rumänische Tochter steigerte ihren Absatz vergangenes Jahr um 19,1 Prozent auf gut 500.000 Autos.

Dow Jones Newswires/Marina Reindl