STUTTGART (Dow Jones/rm). Mit 112.300 Mercedes-Benz, smart, Maybach und AMG setzten die Stuttgarter im vergangenen Monat rund 14% mehr ab als im Vorjahresmonat, wie der DAX-Konzern am Freitag mitteilte. Im bisherigen Jahresverlauf fuhr Daimlers Pkw-Tochter Mercedes-Benz Cars mit knapp 1,2 Millionen Wagen ein Verkaufsplus von fast 13% ein.

Angetrieben von der neuen E- und S-Klasse verkaufte sich die Kernmarke Mercedes-Benz im November 105.200 Mal. Das waren knapp 19% mehr als im Vorjahresmonat. Der Kleinwagen smart blieb dagegen auch nach dem Start der neuen Generation im November ein Ladenhüter. Von dem Modell übergaben die Stuttgarter mit 7.100 knapp 27% weniger an die Kunden als im Vorjahr. Dennoch hielt Daimler an dem Ziel fest, bis Jahresende von dem Kleinwagen 100.000 zu verkaufen – ein ambitioniertes Ziel, da bis Ende November erst 89.900 Miniflitzer ausgeliefert worden sind.

Der November lief für die Stuttgarter weltweit gut: Auf dem Heimatmarkt legten die Schwaben mit 27.700 ausgelieferten Modellen mit dem Stern um 22% zu. In China und Hongkong verkauften sie mit 14.600 Luxuswagen gut zwei Drittel mehr als im Vorjahr und erzielten damit einen neuen Rekord. Mit insgesamt 130.100 Autos habe Daimler bereits im November das ursprünglich anvisierte Jahresziel von mehr als 120.000 Neuwagen in China deutlich übertroffen, erklärte Mercedes-Vertriebschef Joachim Schmidt. In Brasilien legte Mercedes-Benz um knapp die Hälfte zu, in Russland um mehr als drei Viertel und in Indien um 84%. In den USA verkauften die Deutschen 8% mehr.

Dank der neuen E- und S-Klasse sowie hoher Nachfrage in China will Daimler in diesem Jahr von der Marke mit dem Stern mindestens ein Zehntel mehr verkaufen als 2009. Bis 2015 sollen es 1,5 Mio Neuwagen jährlich sein. Im vergangenen Jahr setzten die Stuttgarter nach eigenen Angaben insgesamt 1,13 Mio Autos ab, ein Zehntel weniger als im Vorjahr.