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Vorstand und Aufsichtsrat der Daimler AG wurden entlastet. - Bild: Pixabay

Es stimmten über 99 Prozent für die Entlastung des Vorstands, 96,4 Prozent für die Entlastung des Aufsichtsrats. Vertreten waren 49 Prozent des Grundkapitals.

Die Eigentümer des Automobilherstellers folgten dem Aufsichtsrat bei den Vorschlägen für die Besetzung des Gremiums. Aufsichtsratsmitglied Clemens Börsig wurde mit über 85 Prozent wiedergewählt. Neu in die Reihen der Kontrolleure wurde der Chairman des Boards der Kuwaitischen Investmentbehörde, Bader Mohammad Al Saad, aufgenommen. Er erhielt über 94 Prozent der Stimmen.

Auch der zuvor während der Hauptversammlung teilweise angegriffene Dividendenvorschlag wurde fast einstimmig angenommen. Die Aktionäre erhalten trotz Rekordergebnis mit 3,25 Euro so viel Dividende wie im Jahr davor.

Kritik an der Spitze des Unternehmens hatte es während der Sitzung wegen der Rolle Daimlers im Lkw-Kartell und den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Stuttgart im Diesel-Skandal gegeben. Aktionärsschützer verlangten mehr Offenheit und Informationen von der Konzernführung, die diese aber mit dem Hinweis auf laufende Verfahren abwies. Einigen Aktionären schmeckte auch die Erhöhung der Aufsichtsratsbezüge um 20 Prozent nicht.