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Mit der Einführung des neuen GLE Coupé und der anhaltend starken Nachfrage nach SUVs benötigt der Stuttgarter Premiumautobauer Daimler im Werk Tuscaloosa alle verfügbaren Produktionskapazitäten für dieses Segment. - Bild: Daimler

Bisher wird die R-Klasse, die seit dem Jahr 2013 nur noch in China vertrieben wird, im konzerneigenen Werk in Tuscaloosa gefertigt. Die dort nun schrittweise frei werdenden Kapazitäten sollen für die beiden SUVs M-Klasse und GL-Klasse sowie das im Sommer hinzukommende GLE Coupé genutzt werden.

“Mit der Einführung des neuen GLE Coupé und der anhaltend starken Nachfrage nach SUVs benötigen wir im Werk Tuscaloosa alle verfügbaren Produktionskapazitäten für dieses Segment”, sagte Werksleiter Jason Hoff.

Produktionskapazitäten für GLE Coupe

Erst Mitte Januar hatte Daimler-Konzernlenker Dieter Zetsche auf der Automesse in Detroit mit der Weltpremiere des GLE Coupé auf das Jahr des SUV eingestimmt. In den kommenden Monaten wird ein Großteil des SUV-Portfolios erneuert.

In diesem Jahr soll die Kapazität an dem US-Standort deshalb auf mehr als 300.000 Einheiten steigen. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 235.000 Fahrzeuge. Denn neben den SUV-Baureihen M- und GL-Klasse wird seit vergangenem Juni auch die C-Klasse in Tuscaloosa gebaut.

Die Auftragsfertigung der R-Klasse über AM General soll deshalb im Sommer beginnen. “Wir bauen im Rahmen unserer Wachstumsstrategie unser weltweites Produktionsnetzwerk aus und nutzen die zusätzlichen Kapazitäten eines Auftragsfertigers. Damit erhöhen wir die Flexibilität und steigern unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter”, sagte Produktionsvorstand Markus Schäfer.

Die Stuttgarter haben bereits häufiger auf Auftragsfertiger zurückgegriffen. So wird die G-Klasse vom österreichischen Unternehmen Magna Steyr gebaut. Die kompakte A-Klasse läuft zudem zusätzlich beim finnischen Hersteller Valmet vom Band.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke