Dieter Zetsche

Das Unternehmen habe "einmal mehr bewiesen, dass wir die richtige Strategie verfolgen und mit den richtigen Produkten sowie Technologien unterwegs sind", sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche. - Bild: Daimler

Vor dem Hintergrund bestätigten die Konzernverantwortlichen am Donnerstag die eigenen Voraussagen für das Gesamtjahr 2015.

Mit konzernweit 720.016 ausgelieferten Fahrzeugen erzielte Daimler im dritten Quartal einen Umsatz von 37,28 Milliarden Euro, nach 33,12 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Vor Zinsen und Steuern (EBIT) blieben davon 3,66 Milliarden Euro übrig. Die Kennzahl ging damit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar um 2 Prozent zurück.

Im Vorjahr hatte Daimlers Verkauf der Anteile am Motorenhersteller Rolls-Royce Power Systems, ehemals Tognum, das Ergebnis allerdings um rund 1 Milliarde Euro erhöht. Die Analysten hatten deshalb sogar einen wesentlich deutlicheren EBIT-Rückgang vorausgesagt: Sie gingen nach den von Dow Jones Newswires zusammengetragenen Schätzungen für das dritte Quartal im Durchschnitt von einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern von nur 3,52 Milliarden Euro aus.

Daimlers Erfolg zeigt sich nach Herausrechnung der Sondereffekte: Den Gewinn aus dem laufenden Geschäft steigerte der Autohersteller um 31 Prozent auf 3,66 Milliarden Euro. "Die Ergebnisse sprechen für sich", zitierte Daimler denn auch den eigenen Vorstandschef Dieter Zetsche.

Die Entwicklung des Ergebnisses nach Steuern ist allerdings wie das EBIT von dem Sondereffekt im Vorjahreszeitraum geprägt: Als Konzernergebnis verblieb Daimler im dritten Quartal ein Gewinn von 2,42 Milliarden nach 2,82 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum.

Auch die viel beachtete Marge im Pkw-Geschäft steigerte Daimler deutlich. Sie betrug im dritten Quartal 10,5 Prozent, nach 8,5 Prozent im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen habe "einmal mehr bewiesen, dass wir die richtige Strategie verfolgen und mit den richtigen Produkten sowie Technologien unterwegs sind", sagte Zetsche laut der Konzernmitteilung.

Für die nächsten Monate bleiben die Daimler-Verantwortlichen denn auch optimistisch. Sie gehen den Angaben zufolge weiter davon aus, Absatz, Umsatz und Gewinn vor Zinsen und Steuern aus dem laufenden Geschäft im Gesamtjahr deutlich steigern zu können.