Daimler Mercedes Stern

Ein erweiterter Rückruf des skandalgeschüttelten Airbag-Herstellers Takata wirkt sich auf Daimler aus. - Bild: Daimler

Zwar seien weltweit keine Fälle der fehlerhaften Takata-Airbags in Daimler-Fahrzeugen bekannt, es würden aber vorsorglich Rückrufe von Autos durchgeführt, teilte die Daimler AG mit.

Die damit verbundene Rückstellung in Höhe eines mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Betrages werde den Cashflow des laufenden Jahres nur geringfügig belasten. An der EBIT-Prognose für 2016 hält Daimler fest.

Wie Daimler mitteilte, hat sich Takata verpflichtet, 35 bis 40 Millionen Module von Beifahrer-Front-Airbags ohne Trocknungsmittel in den USA für defekt zu erklären und über den Zeitraum von Mai 2016 bis Dezember 2019 in mehreren Schritten zurückzurufen. Bestimmte Beifahrer-Airbags seien auch in Fahrzeugen verbaut, die von Daimler-Tochtergesellschaften in den USA und Kanada vertrieben werden. Einige Modelle würden nun zurückgerufen.

Für das laufende Jahr erwartet die Daimler AG nach wie vor ein Konzern-EBIT aus dem laufenden Geschäft leicht über Vorjahr.