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Daimler konnte Rückgänge im Auto- und Lkw-Geschäft im zweiten Quartal durch Zugewinne in der Transporter-Sparte Vans, im Busgeschäft und bei der Finanztochter mehr als ausgleichen. - Bild: Daimler

Im zweiten Jahresviertel ist das um Sonderfaktoren bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf fast 4 Milliarden Euro geklettert, teilte der Konzern in einer Pflichtveröffentlichung mit - das waren rund 200 Millionen Euro mehr als in derselben Zeit des vergangenen Jahres.

Daimler konnte Rückgänge im Auto- und Lkw-Geschäft durch Zugewinne in der Transporter-Sparte Vans, im Busgeschäft und seiner Finanztochtergesellschaft mehr als ausgleichen. Das Ergebnis liege deutlich über dem, was professionelle Marktbeobachter im Schnitt erwarteten, teilte der Konzern weiter mit.

In der Autosparte Mercedes-Benz Cars sank der Gewinn trotz eines Rekordabsatzes im ersten Halbjahr leicht. Das bereinigte Ergebnis ging auf 2,21 von 2,23 Milliarden Euro zurück. Der Grund hierfür wird am Markt unter anderem in dem Modelwechsel bei der E-Klasse gesehen. Das neue Modell des traditionell größten Gewinnbringers im Konzern kommt erst im zweiten Halbjahr auf den Markt.

Auch in der Lkw-Sparte ging der bereinigte Betriebsgewinn zurück auf 661 (Vorjahr: 717) Millionen Euro. Mercedes-Benz Vans hingegen verdoppelte den bereinigten Betriebsgewinn nahezu auf 462 Millionen Euro, die Finanzsparte Daimler Financial Services erhöhte den bereinigten Betriebsgewinn auf 479 (445) Millionen Euro.

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Analyst: Daimler-Zahlen 17 Prozent über der Prognose

"Für uns hat Mercedes das beste Gewinnmomentum in der Branche", kommentiert Daniel Schwarz, Analyst bei Mainfirst. Im zweiten Quartal habe Daimler bewiesen, dass das Unternehmen vom Produktzyklus wie auch von Effizienzgewinnen profitiere.

Das Konzern-EBIT sei 17 Prozent oberhalb der Schätzung des Analysehauses Mainfirst ausgefallen. Nachdem der Daimler-Ausblick nach den Zahlen zum ersten Quartal, der Warnung zum Lkw-Geschäft wie dem Brexit jüngst ambitioniert ausgesehen habe, sei er nun wieder erreichbar, erklärt Schwarz.

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Mit Material von Dow Jones Newswires