STUTTGART (Dow Jones/rm). Mit 1,27 Millionen Mercedes-Benz, smart, Maybach und AMG setzten die Stuttgarter 12% mehr ab als im Krisenjahr 2009, wie der DAX-Konzern am Freitag mitteilte. Alleine im Dezember fuhr Daimlers Pkw-Tochter Mercedes-Benz Cars mit 115.700 Wagen ein Verkaufsplus von gut 7% ein.

Angetrieben von der neuen E- und S-Klasse verkaufte sich die Kernmarke Mercedes-Benz im vergangenen Jahr 1,17 Millionen Mal. Das waren gut 15% mehr als 2009. Der Kleinwagen smart blieb dagegen auch nach dem Start der neuen Generation ein Ladenhüter. Von dem Modell übergaben die Stuttgarter mit 97.500 knapp 17% weniger an die Kunden als im Vorjahr. Daimler hatte sich ursprünglich zum Ziel gesetzt, 100.000 der Miniflitzer zu verkaufen.

Nach dem Krisenjahr 2009 lief es im vergangenen Jahr für die Stuttgarter weltweit gut: In China und Hongkong verkauften sie mit 148.400 Luxuswagen mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr und erzielten damit einen neuen Rekord. In Brasilien legte Mercedes-Benz um fast die Hälfte zu, in Russland verkauften sie gut zwei Drittel mehr und in Indien 80%. In den USA verkauften die Deutschen 14% mehr. Auf dem Heimatmarkt blieben die Schwaben dagegen mit 265.000 ausgelieferten Modellen mit dem Stern knapp unter dem Vorjahresniveau.

Damit haben die Stuttgarter ihr Ziel erreicht, 2010 von der Marke mit dem Stern mindestens ein Zehntel mehr zu verkaufen als 2009. Damals wurden insgesamt 1,09 Millionen Autos verkauft, davon 975.000 Wagen mit dem Stern und 114.000 Smarts. Bis 2015 sollen es 1,5 Millionen Neuwagen jährlich sein.