Bei Kuka ändert sich einiges in Sachen IIoT

Bei Kuka ändert sich einiges in Sachen IIoT. - Bild: Kuka

Kuka hat das Startup Connyun – eine 100prozentige Tochter des Kuka-Konzerns mit Fokus auf Cloud-Plattformen - an Körber Digital verkauft. Als Anbieter einer Plattform-as-a-Service (PaaS) Lösung entwickelt Connyun Software und Services, mit denen Kunden ihre Logistik- und Produktionsprozesse optimieren können. (Mehr zum Verkauf lesen Sie hier.)

Dr. Christian Schlögel, den Kuka als absoluten Softwarespezialisten mit langjähriger Erfahrung bei SAP angeheuert hatte, um das Digitalgeschäft im Konzern aufzubauen und der Connyun maßgeblich aufgebaut hat, wechselt ebenfalls zu Körber. Bei Kuka war Schlögel zuletzt als CTO und Chief Digital Officer (CDO) tätig.

Der Aufsichtsrat der Körber AG hat Dr. Christian Schlögel mit Wirkung zum 1. September 2018 als CDO zum Mitglied des Konzernvorstands der Körber AG bestellt. Dr. Schlögel wird im Konzernvorstand die Verantwortung für das Ende 2017 neu gegründete Geschäftsfeld Körber Digital übernehmen.

Schlögel hatte erst im Jahr 2015 bei Kuka gestartet. Connyun war von dem IIoT-Experten im Jahr 2016 ins Leben gerufen worden. Auf Messen hatte Kuka Connyun stets als Zukunftsprojekt für den Bereich IIoT vorgestellt. Daher ist es nicht sofort nachvollziehbar, warum Kuka das junge Unternehmen mit 30 bestens ausgebildeten digitalen Experten nun wieder abstößt.

„Im Bereich Industrie 4.0 hat Kuka in den letzten Jahren eine Vielzahl von Kompetenzen aufgebaut - auch über strategische Zukäufe von Device Insight und Visual Components“, teilt eine Unternehmenssprecherin Produktion gegenüber mit. Connyun war somit nicht das einzige IIoT-Startup, mit dem Kuka seine Industrie-4.0-Kompetenz erweitert hatte. Jetzt gelte es laut Kukas Unternehmenssprecherin, diese Kompetenzen zu bündeln und als Unternehmen in diesem Bereich zu fokussieren. 

Video: Connyun und Kuka auf der Motek

„Für die Mitarbeiter von Connyun ist der neue Eigentümer eine gute Möglichkeit, die Industrie 4.0-Kompetenzen in einer neuen Branche zu entwickeln“, fügt die Sprecherin hinzu. Kuka war es zudem ein Anliegen, dass das junge Team von Connyun komplett auf Körber umstellen kann. Dies ist gewährleistet, da Körber alle Mitarbeiter von Connyun übernommen hat.

Connyun galt im Kuka-Konzern auch als Beratungshaus in Sachen IIoT. Gehen diese Kompetenzen durch den Verkauf nun verloren? Dies verneint die Kuka-Unternehmenssprecherin und erläutert: „Kuka treibt IIoT-Projekte und -Lösungen und die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle weiter voran und entwickelt gemeinsam mit Kunden erste IIoT-Lösungen. An dieser Strategie hat sich nichts geändert. Es geht hier alleine um eine Bündelung der Kompetenzen, die in den letzten Jahren aufgebaut wurde.“

Der chinesische Midea-Konzern, dem Kuka mehrheitlich gehört, hat laut Kuka nichts mit dem Verkauf von Connyun zu tun. Kuka wird von Midea weiterhin als unabhängiges Unternehmen gesehen, versichert die Unternehmenssprecherin. Es gebe eine Investorenvereinbarung, in der Midea sich zur Kuka-Strategie und zum Management bekennt.

Wer nach dem Weggang von Dr. Christian Schlögel neuer Chief Digital Officer bei Kuka wird, ist aktuell noch nicht klar. Produktion informiert Sie, sobald die Personalentscheidung getroffen wurde.

Auch nach dem Verkauf von Connyun treibt Kuka laut eigenen Angaben die Themen IIoT und Industrie 4.0 weiter voran. Ein weiterer Markt für die Zukunft ist für Kuka die Servicerobotik. Unter dem Namen i-do stellte das Unternehmen auf der Hannover Messe 2018 erstmals eine Konzeptstudie für Serviceroboter vor, die als mobile Luftbefeuchter oder Klimaanlagen genutzt werden können.

  • Platz 10: Landwirtschaft ist harte Arbeit. Bosch hat zu dafür den Roboter Bonirob entwickelt. Er kann zum Beispiel Unkraut auf Gemüsefeldern beseitigen – ganz ohne Pestizide. Möglich ist das, da der intelligente Roboter das Unkraut von den Nutzpflanzen unterscheiden kann und so das Richtige entfernt.

    Platz 10: Landwirtschaft ist harte Arbeit. Bosch hat zu dafür den Roboter Bonirob entwickelt. Er kann zum Beispiel Unkraut auf Gemüsefeldern beseitigen – ganz ohne Pestizide. Möglich ist das, da der intelligente Roboter das Unkraut von den Nutzpflanzen unterscheiden kann und so das Richtige entfernt. – Bild: Bosch

  • Platz 9: Personalisierte Produkte sind beliebt. Der zweiarmige Roboter Balthazar kümmert sich darum, Kosmetika und Wellnessprodukte nach kundenindividuellen Wünschen herzustellen. Das slowenische Startup ‚Alpstories‘ hat den für das Laborumfeld entwickelten Industrieroboter Motoman CSDA10F von Yaskawa dazu programmiert

    Platz 9: Personalisierte Produkte sind beliebt. Der zweiarmige Roboter Balthazar kümmert sich darum, Kosmetika und Wellnessprodukte nach kundenindividuellen Wünschen herzustellen. Das slowenische Startup ‚Alpstories‘ hat den für das Laborumfeld entwickelten Industrieroboter Motoman CSDA10F von Yaskawa dazu programmiert. – Bild: Messe München

  • Platz 8: Wer braucht schon eine Hebebühne, wenn er diesen Roboter besitzt. Der Schwerlastroboter M-2000iA/2300 von Fanuc kann bis zu 2300 Kilogramm in die Luft wuchten. Das reicht, um ein komplettes Auto hochzuheben. In Autowerkstätten hat er sich trotzdem noch nicht durchgesetzt. Er kommt stattdessen hauptsächlich beim Handling schwerer Werkstücke in der Industrie zum Einsatz.

    Platz 8: Wer braucht schon eine Hebebühne, wenn er diesen Roboter besitzt. Der Schwerlastroboter M-2000iA/2300 von Fanuc kann bis zu 2300 Kilogramm in die Luft wuchten. Das reicht, um ein komplettes Auto hochzuheben. In Autowerkstätten hat er sich trotzdem noch nicht durchgesetzt. Er kommt stattdessen hauptsächlich beim Handling schwerer Werkstücke in der Industrie zum Einsatz. – Bild: Fanuc

  • Platz 7: Ärzte sind bei der Visite im Krankenhaus oft in Eile. Der freundliche Assistenzroboter Care-o-bot könnte das in Zukunft ändern. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung hat ihn entwickelt und plant, dass er Ärzte zum Beispiel bei Untersuchungen unterstützt und die passenden Medikamente vorschlägt.

    Platz 7: Ärzte sind bei der Visite im Krankenhaus oft in Eile. Der freundliche Assistenzroboter Care-o-bot könnte das in Zukunft ändern. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung hat ihn entwickelt und plant, dass er Ärzte zum Beispiel bei Untersuchungen unterstützt und die passenden Medikamente vorschlägt. – Bild: Fraunhofer IPA

  • Platz 6: Warum selbst Ski fahren, wenn das der Roboter erledigt. Bei den olympischen Spielen in Pyeongchang fuhren auch Roboter auf Skiern um die Wette. Die Strecke war allerdings sehr flach und die Roboter schafften es nicht alle ins Ziel.

    Platz 6: Warum selbst Ski fahren, wenn das der Roboter erledigt. Bei den olympischen Spielen in Pyeongchang fuhren auch Roboter auf Skiern um die Wette. Die Strecke war allerdings sehr flach und die Roboter schafften es nicht alle ins Ziel. – Bild: www.youtube.com_The Korea Herald

  • Platz 5: Lust auf eine frisch gekochte Mahlzeit, aber keine Zeit zu kochen? Diese Roboterküche von Moley Robotics erledigt das für einen. Sie kann vorprogrammierte Rezepte selbst zubereiten. Und wenn man dann doch wieder selbst kochen möchte? Dann lassen sich die Roboterarme einfach oben im Küchenschrank verstauen.

    Platz 5: Lust auf eine frisch gekochte Mahlzeit, aber keine Zeit zu kochen? Diese Roboterküche von Moley Robotics erledigt das für einen. Sie kann vorprogrammierte Rezepte selbst zubereiten. Und wenn man dann doch wieder selbst kochen möchte? Dann lassen sich die Roboterarme einfach oben im Küchenschrank verstauen. – Bild: Moley Robotics

  • Platz 4: Wenn Sie hier ganz normale Kuscheltiere vermuten, liegen sie falsch.  Es handelt sich um sogenannte ‚Smile Supplement Robots‘. Die aus Japan stammenden Puppen sollen ältere Menschen vor Einsamkeit bewahren und ihnen ein Lächeln schenken, auch wenn die Familie oder Freunde gerade keine Zeit haben

    Platz 4: Wenn Sie hier ganz normale Kuscheltiere vermuten, liegen sie falsch. Es handelt sich um sogenannte ‚Smile Supplement Robots‘. Die aus Japan stammenden Puppen sollen ältere Menschen vor Einsamkeit bewahren und ihnen ein Lächeln schenken, auch wenn die Familie oder Freunde gerade keine Zeit haben. – Bild: Susanne Nördinger

  • Platz 3: Auch dieser kleine Roboter ist kein reguläres Spielzeug. Er hört auf den Namen NAO und stammt von Softbank. Der Roboter kümmert sich zum Beispiel um autistische Kinder. Diesen vermittelt er spielerisch, wie man mit anderen Menschen gut umgeht.

    Platz 3: Auch dieser kleine Roboter ist kein reguläres Spielzeug. Er hört auf den Namen NAO und stammt von Softbank. Der Roboter kümmert sich zum Beispiel um autistische Kinder. Diesen vermittelt er spielerisch, wie man mit anderen Menschen gut umgeht. – Bild: Softbank

  • Platz 2: Fußball ist des Deutschen liebster Sport. Kein Wunder also, dass es auch hierzulande eine eigene Roboter-Fußballliga gibt. Beim Robocup treten Hochschulteams gegeneinander an und lassen Roboter Fußball spielen. Der Wettbewerb wird schon seit 1997 weltweit ausgetragen. Die deutsche Vorentscheidung fand in den vergangenen acht Jahren in Magdeburg statt.

    Platz 2: Fußball ist des Deutschen liebster Sport. Kein Wunder also, dass es auch hierzulande eine eigene Roboter-Fußballliga gibt. Beim Robocup treten Hochschulteams gegeneinander an und lassen Roboter Fußball spielen. Der Wettbewerb wird schon seit 1997 weltweit ausgetragen. Die deutsche Vorentscheidung fand in den vergangenen acht Jahren in Magdeburg statt. – Bild: Robocup

  • Platz 1: Adrenalin pur! Hier dient der Roboter als Achterbahn-Ersatz. Wer sich in den Robocoaster setzt, wird vom Roboter durch die Luft geschleudert. Basis des Fahrgeschäfts ist ein Kuka-Roboter. Erleben kann man das Ganze zum Beispiel im Legoland Deutschland

    Platz 1: Adrenalin pur! Hier dient der Roboter als Achterbahn-Ersatz. Wer sich in den Robocoaster setzt, wird vom Roboter durch die Luft geschleudert. Basis des Fahrgeschäfts ist ein Kuka-Roboter. Erleben kann man das Ganze zum Beispiel im Legoland Deutschland. – Bild: Robocoaster

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