Robotik, Pilz

Für 2019 rechnet der VDMA Fachverband Robotik + Automation erneut mit 2 bis 5 Prozent Wachstum. - Bild: Pilz

„Der neue Rekordwert zeigt, dass der weltweite Bedarf an den Technologien der Robotik und Automation aus Deutschland weiterhin hoch ist. Die generelle politische Verunsicherung und Abkühlung der Weltkonjunktur führte allerdings zu einem moderateren Zuwachs als ursprünglich erwartet“, sagte Wilfried Eberhardt, Vorsitzender des VDMA Fachverbandes Robotik + Automation. „Die weiterhin bestehenden weltwirtschaftlichen Unsicherheiten erlauben keine eindeutige Prognose für 2019. Wir gehen derzeit von einem Wachstum zwischen 2 Prozent und 5 Prozent im laufenden Jahr aus“.

Die Entwicklung in den Teilbranchen verlief nach vorläufiger Analyse der Daten von 2018 unterschiedlich: Mit einem Plus beim Branchenumsatz von +9 Prozent auf insgesamt 8,3 Milliarden Euro setzten die Integrated Assembly Solutions ihren dynamischen Wachstumskurs vom Vorjahr fort. Hier wirkten sich insbesondere ein sehr hoher Auftragsbestand und das gute Inlandsgeschäft positiv aus.

Die Industrielle Bildverarbeitung hielt 2018 das im Vorjahr aufgestellte Rekordniveau von 2,6 Milliarden Euro. Die Robotik hingegen verfehlte den im Vorjahr aufgestellten Umsatzrekord von 4,2 Milliarden Euro nur leicht und schloss 2018 mit einem Branchenumsatz von 4,1 Milliarden Euro ab. Dies wird hauptsächlich auf die Schwäche im Automobilabsatz – insbesondere im Hauptmarkt China – zurückgeführt.

Automatisierungsquote: Wo arbeiten die meisten Roboter?

Global betrachtet arbeiten im Schnitt 74 Roboter pro 10.000 Mitarbeiter in der Fertigungsindustrie. Das gab die International Federation of Robotics (IFR) in der jüngsten Statistik bekannt. Klicken Sie sich durch und sehen Sie, wie die Roboterdichte laut IFR weltweit verteilt ist.