Das ehemalige MDAX-Unternehmen Demag Cranes gehört mittlerweile zum US-Baumaschinenhersteller Terex

Das ehemalige MDAX-Unternehmen Demag Cranes gehört mittlerweile zum US-Baumaschinenhersteller Terex (Bild: Demag Cranes).

DÜSSELDORF (Dow Jones/ks)–Die vor allem durch die Schuldenkrisen in Europa und den USA verursachten gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten machen eine Prognose laut Demag Cranes zunehmend schwieriger. Im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr erreichte die operative Marge von Demag nach Angaben vom Mittwoch 7,1% und lag damit deutlich über dem vom Unternehmen prognostizierten Wert von 6,4%. Der Umsatz stieg erwartungsgemäß auf 1,06 Mrd Euro. 2009/10 hatte Demag Cranes bei Einnahmen von gut 931 Mio Euro eine Rendite von 5,8% erwirtschaftet. Der Auftragseingang stieg um gut 23% auf 1,12 Mrd Euro.

“Wir haben im Geschäftsjahr 2010/2011 unsere Wachstumsstrategie konsequent umgesetzt und unsere Prognosen klar erfüllt”, sagte der Vorstandsvorsitzende Aloysius Rauen. Das Unternehmen sei gut aufgestellt für weiteres Wachstum. 2011/12 erwartet Demag einen Konzernumsatz von 1,1 Mrd Euro und eine Steigerung der Marge vor Zinsen und Steuern auf 9,5%.

Das ehemalige MDAX-Unternehmen Demag Cranes gehört mittlerweile zum US-Baumaschinenhersteller Terex, der im Frühjahr ein Übernahmeangebot für den Kranbauer gestartet hatte. Nach Ablauf der Offerte hielten die Amerikaner knapp 82% an den Düsseldorfern. Terex strebt die Komplettübernahme an. Die Verhandlungen über den Beherrschungsvertrag sollen im Januar abgeschlossen werden, die Hauptversammlung dann im Februar 2012 darüber abstimmen. Über eine satte Ausschüttung kann sich der Eigentümer schon jetzt freuen. Für das abgeschlossene Geschäftsjahr plant Demag Cranes eine Dividende von 0,78 Euro je Aktie.