Ensinger

Unternehmensgründer Wilfried Ensinger bei der Jubiläumsfeier. - Bild: Ensinger

1966 startete Wilfried Ensinger sein eigenes Unternehmen in einer Garage. Innerhalb von einem halben Jahrhundert hat sich der Kunststoffverarbeiter von einem Kleinbetrieb zu einem Global Player entwickelt.

Heute ist Ensinger in allen wichtigen Wirtschaftsregionen mit Fertigungsstandorten und Vertriebsniederlassungen vertreten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten die 2.300 Mitarbeiter einen Umsatz von 391 Millionen Euro.

Gemeinsam mit 500 Mitarbeitern dem In- und Ausland, langjährigen Geschäftspartnern und Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft, eröffnete das Familienunternehmen am 17. Juni die Jubiläums-Feierlichkeiten mit einem stimmungsvollen Festakt.

Gastredner Prof. Dr. Berthold Leibinger, ehemaliger Geschäftsführer der Trumpf-Gruppe, würdigte Wilfried Ensinger als "Leitfigur des Mittelstands". Gemeinsam mit seiner Frau Martha habe er "eine große Lebensleistung vollbracht".

Erfolgsmodell Familienunternehmen

Altbundespräsident Prof. Dr. Horst Köhler, ein Freund der Familie, gratulierte in seiner Rede "allen, die zur Erfolgsgeschichte beigetragen haben." Es sei Ensinger auch international gelungen, eine "Belegschaft mit Spitzenkönnern zu formen. Innovationen, Qualitätsorientierung und Teamgeist haben diese Firma groß gemacht."

Ensinger sei einzigartig und dennoch typisch für mittelständische Familienunternehmen, denen Deutschland viel zu verdanken habe. Ihre Ideen und ihre Wagnisbereitschaft seien "mitentscheidend für den wirtschaftlichen Erfolg und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Denn diese Betriebe sichern Prosperität und bieten Millionen Menschen Ausbildung, Arbeit und Einkommen."

Die zehn größten Industrie-Familienunternehmen der Welt

  • Mit Marken wie Peugeot und Citroen landet der französische Autobauer mit einem Umsatz von 71,8 Milliarden US-Dollar auf Platz 10. 37,9 Prozent des Konzerns gehören der Familie Peugeot, die das Unternehmen 1810 gründete. Das Bild zeigt einen Verbrauchstest unter realistischen Bedingungen. - Bild: Peugeot

    Mit Marken wie Peugeot und Citroen landet der französische Autobauer mit einem Umsatz von 71,8 Milliarden US-Dollar auf Platz 10. 37,9 Prozent des Konzerns gehören der Familie Peugeot, die das Unternehmen 1810 gründete. Das Bild zeigt einen Verbrauchstest unter realistischen Bedingungen. - Bild: Peugeot

  • Auf Platz 9 kommt das größte indische Unternehmen im Familienbesitz. Der Textil- und Erdölkonzern setzte 72 Milliarden US-Dollar um. Reliance Industries Limited wurde 1966 von Dhirubhai Ambani gegründet, die Ambani-Familie hält 45,3 Prozent. 2006 zerstritten sich die beiden Brüder, die das Unternehmen geerbt hatten, der Konzern wurde geteilt. - Bild: Reliance Industries Limited

    Auf Platz 9 kommt das größte indische Unternehmen im Familienbesitz. Der Textil- und Erdölkonzern setzte 72 Milliarden US-Dollar um. Reliance Industries Limited wurde 1966 von Dhirubhai Ambani gegründet, die Ambani-Familie hält 45,3 Prozent. 2006 zerstritten sich die beiden Brüder, die das Unternehmen geerbt hatten, der Konzern wurde geteilt. - Bild: Reliance Industries Limited

  • Mit superbreiten LKWs für Minen auf Platz 8: Die Mittal-Familie hat einen Anteil von 39,4 Prozent am Unternehmen. Der niederländisch-luxemburgische Minen-und Stahlspezialist ArcelorMittal setzte 79,4 Milliarden US-Dollar um und gilt mit rund 230.000 Mitarbeitern als größter Stahlproduzent der Welt. Vorstandsvorsitzender ist Lakshmi N. Mittal. - Bild: ArcelorMittal

    Mit superbreiten LKWs für Minen auf Platz 8: Die Mittal-Familie hat einen Anteil von 39,4 Prozent am Unternehmen. Der niederländisch-luxemburgische Minen-und Stahlspezialist ArcelorMittal setzte 79,4 Milliarden US-Dollar um und gilt mit rund 230.000 Mitarbeitern als größter Stahlproduzent der Welt. Vorstandsvorsitzender ist Lakshmi N. Mittal. - Bild: ArcelorMittal

  • Wenn Ölquellen sprudeln: Auf Platz 7 landet die Öl- und Baufirma Arabian Fal Group, deren Umsatz 82,2 Milliarden US-Dollar betrug. Die Familie Alsayed hält mehr als 50 Prozent der Anteile des 1979 mit fünf Mitarbeitern gegründeten Unternehmens, das heute lediglich rund 4.000 Menschen beschäftigt. - Bild: Arabian Fal Group

    Wenn Ölquellen sprudeln: Auf Platz 7 landet die Öl- und Baufirma Arabian Fal Group, deren Umsatz 82,2 Milliarden US-Dollar betrug. Die Familie Alsayed hält mehr als 50 Prozent der Anteile des 1979 mit fünf Mitarbeitern gegründeten Unternehmens, das heute lediglich rund 4.000 Menschen beschäftigt. - Bild: Arabian Fal Group

  • Mit 101 Milliarden US-Dollar Umsatz landet BMW auf Platz 6. Immerhin 46,7 Prozent des Münchener Autobauers gehören der Familie Quandt. Aufgebaut hat die Familie den Konzern jedoch nicht. Herbert Quandt trat erst 1959 – 42 Jahre nach der Gründung von BMW – auf den Plan und stärkte den Konzern, der zuvor fast abgewickelt worden wäre, mit einer Kapitalerhöhung.- Bild: BMW Group

    Mit 101 Milliarden US-Dollar Umsatz landet BMW auf Platz 6. Immerhin 46,7 Prozent des Münchener Autobauers gehören der Familie Quandt. Aufgebaut hat die Familie den Konzern jedoch nicht. Herbert Quandt trat erst 1959 – 42 Jahre nach der Gründung von BMW – auf den Plan und stärkte den Konzern, der zuvor fast abgewickelt worden wäre, mit einer Kapitalerhöhung.- Bild: BMW Group

  • Unterstützer der US-Republikaner: Der Mischkonzern Koch industries gehört zu 84 Prozent der Koch-Familie und ist unter anderem in den Bereichen Erdöl, Chemie, Energie, Asphalt, Erdgas, Kunstdünger sowie Nahrungsmittel tätig. Der Umsatz betrug 115 Milliarden US-Dollar, das entspricht Platz 5. - Bild: Wikipedia

    Unterstützer der US-Republikaner: Der Mischkonzern Koch industries gehört zu 84 Prozent der Koch-Familie und ist unter anderem in den Bereichen Erdöl, Chemie, Energie, Asphalt, Erdgas, Kunstdünger sowie Nahrungsmittel tätig. Der Umsatz betrug 115 Milliarden US-Dollar, das entspricht Platz 5. - Bild: Wikipedia

  • Platz 4 belegt die Ford Motor Company mit 146,9 Milliarden US-Dollar Umsatz. Immerhin 40 Prozent des börsennotierten Automobilpioniers gehören noch der Familie Ford. - Bild: Ford

    Platz 4 belegt die Ford Motor Company mit 146,9 Milliarden US-Dollar Umsatz. Immerhin 40 Prozent des börsennotierten Automobilpioniers gehören noch der Familie Ford. - Bild: Ford

  • Platz 3: Exor SpA. Der italienische Mischkonzern hat unter anderem Anteile an Fiat, Ferrari, dem Fussballverein Juventus Turin und dem Zeitschriften-Verlag "The Economist Group". Die Agnelli-Familie gründete den Konzern 1927 und hält heute noch 51,4 Prozent der Anteile. Der Umsatz betrug 151,1 Milliarden US-Dollar. Das Bild zeigt John Elkann, Präsident von Exor, und Sergio Marchionne, Chef von Fiat, mit einem Fiat 500 aus dem Original-Baujahr 1957.- Bild: Exor

    Platz 3: Exor SpA. Der italienische Mischkonzern hat unter anderem Anteile an Fiat, Ferrari, dem Fussballverein Juventus Turin und dem Zeitschriften-Verlag "The Economist Group". Die Agnelli-Familie gründete den Konzern 1927 und hält heute noch 51,4 Prozent der Anteile. Der Umsatz betrug 151,1 Milliarden US-Dollar. Das Bild zeigt John Elkann, Präsident von Exor, und Sergio Marchionne, Chef von Fiat, mit einem Fiat 500 aus dem Original-Baujahr 1957.- Bild: Exor

  • Einer der bekanntesten Milliardäre der Welt: Der Vorsitzende Warren Buffett, im Bild mit Barack Obama, hält 34,5 Prozent an der Berkshire Hathaway, Inc. Die Beteiligungen an über 80 Firmen bescherten einen Umsatz von 182,2 Milliarden US-Dollar und damit Platz 2. Ohne seine Aktienverkäufe für Spenden wäre Buffett mit Abstand der reichste Mensch der Welt, so kommt er „nur“ an zweiter Stelle.- Bild: Wikipedia

    Einer der bekanntesten Milliardäre der Welt: Der Vorsitzende Warren Buffett, im Bild mit Barack Obama, hält 34,5 Prozent an der Berkshire Hathaway, Inc. Die Beteiligungen an über 80 Firmen bescherten einen Umsatz von 182,2 Milliarden US-Dollar und damit Platz 2. Ohne seine Aktienverkäufe für Spenden wäre Buffett mit Abstand der reichste Mensch der Welt, so kommt er „nur“ an zweiter Stelle.- Bild: Wikipedia

  • Platz 1 belegt die Volkswagen AG mit 261,6 Milliarden US-Dollar Umsatz. Die Familie Porsche hat einen Anteil am Wolfsburger Unternehmen von 32,2 Prozent. Ferdinand Porsche hatte im Auftrag von Hitler den ersten „Volkswagen“ entwickelt und wurde 1938 Vorsitzender der Volkswagenwerk GmbH. Angesichts der drohenden Strafzahlungen aufgrund des VW-Diesel-Skandals vor allem in den USA könnte sich das Familieneinkommen demnächst verringern. - Bild: Volkswagen

    Platz 1 belegt die Volkswagen AG mit 261,6 Milliarden US-Dollar Umsatz. Die Familie Porsche hat einen Anteil am Wolfsburger Unternehmen von 32,2 Prozent. Ferdinand Porsche hatte im Auftrag von Hitler den ersten „Volkswagen“ entwickelt und wurde 1938 Vorsitzender der Volkswagenwerk GmbH. Angesichts der drohenden Strafzahlungen aufgrund des VW-Diesel-Skandals vor allem in den USA könnte sich das Familieneinkommen demnächst verringern. - Bild: Volkswagen