Die Trumpf-Gruppe hat im Vergleich zum Vorjahr erneut eine Steigerung bei Umsatz und Auftragseingang gemeldet: Beide Werte stiegen im vergangenen Geschäftsjahr um jeweils fünf Prozent.

Wie das Unternehmen mitteilte, beläuft sich der Umsatz der Trumpf-Gruppe nach vorläufigen Berechnungen nunmehr auf 2,723 Milliarden Euro (Vorjahr 2,584 Milliarden Euro), der Auftragseingang liegt bei 2,825 Milliarden Euro (2,700 Milliarden Euro).

“Besonders freut uns, dass wir den Wegfall des Geschäftsbereichs Medizintechnik in beiden Kennzahlen bereits im ersten Jahr nach dem Verkauf kompensieren konnten, noch dazu in einem insgesamt angespannten Marktumfeld”, resümiert Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende der Trumpf Geschäftsführung.

Trumpf hatte seinen Geschäftsbereich Medizintechnik zum 1. August 2014 an den amerikanischen Medizintechnik-Hersteller Hill-Rom Holdings, Inc. verkauft. Im Geschäftsjahr 2013/14 trug die Medizintechnik noch 185 Millionen Euro zum Umsatz der Gruppe bei.

“Das Wachstum des vergangenen Geschäftsjahres haben wir in unserem Kerngeschäft generiert”, so Leibinger-Kammüller, “das wir mit gezielten Akquisitionen stärken konnten.” Dazu zählten beispielsweise der Erwerb von EHT in Teningen oder JK Lasers in Großbritannien, aber auch die Stärkung der Regionalmärkte in Osteuropa oder der Türkei.

“Mit einem Book-to-Bill Verhältnis ‘größer Eins’ – also der Tatsache, dass der Auftragseingang höher ausfällt als der Umsatz – haben wir eine gute Grundlage für das bereits begonnene neue Geschäftsjahr 15/16 geschaffen”, so die Trumpf-Chefin.

Das endgültige Ergebnis inklusive des Unternehmensgewinns wird bei der Bilanzpressekonferenz am 22. Oktober 2015 vorgestellen.

Trumpf / Stefan Weinzierl