Bosch Autonome-Mobilität

Die meisten Neuerungen gibt es im Bereich Fahrerassistenz- und Unfallvermeidungssysteme. - Bild: Bosch

Bergisch Gladbach. Die globale Innovationsdynamik in der Automobilindustrie hat im abgelaufenen Jahr einen neuen Höhepunkt erreicht – maßgeblich getrieben durch deutsche Hersteller. Das zeigt die Studie ‘Automotive­Innovations 2015′ des Center of Automotive Management (CAM), die die Neuerungen der Branche systematisch analysiert.

Danach brachten die 18 untersuchten globalen Automobilkonzerne im vergangenen Jahr einen Rekordwert von 1 220 Innovationen hervor, nach 1 032 im Vorjahr. Von deutschen Automobilherstellern stammen dabei 37 % aller Innovationen, während 18 % auf japanische und 17 % auf US-Hersteller entfallen. In den verschiedenen Technologiefeldern sind indes markante Trendverschiebungen erkennbar: So macht sich insbesondere im Bereich der E-Mobilität Ernüchterung breit.

Mit nur noch 11 Elektroantriebsinnovationen wird der niedrigste Stand seit 2008 erreicht. Zum Vergleich: 2011 waren es noch 40. Mit Abstand am stärksten bleiben im Segment der alternativen Antriebe Hybridinnovationen, die jedoch ebenfalls auf 50 Neuerungen sinken. Brennstoffzellen-Innovationen nehmen auch dank Toyotas Serienmodell ‘Mirai’ auf niedrigem Niveau zu, sind jedoch mit 7 Innovationen noch immer Randphänomen. Dagegen erreicht die Innovationstätigkeit im Bereich Fahrerassistenz- bzw. Unfallvermeidungssysteme mit fast 300 Neuerungen einen neuen Höchststand.

Karoline Kopp

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