Automarkt

Die deutschen Autobauer werden ihr Wachstumstempo 2018 nicht halten können, sagt der VDA. - Bild: Pixabay

Damit dürften 16,7 Millionen Autos in 2018 aus den Fabrikhallen der deutschen Konzerne rollen. Damit stehen die hiesigen Autobauer für jeden fünften aller weltweit gefertigten Pkw.

Mit einem Zuwachs von 2 Prozent würden die deutschen Hersteller aus dem Mutterland des Automobils aber immer noch schneller zulegen als der Weltmarkt, für den der VDA ein Plus von 1 Prozent prognostiziert. Vor allem das anhaltende Wachstum in China und die Erholung in wichtigen Schwellenländern wie Indien, Russland und China, sind die Treiber der Entwicklung.

Die Werke in Deutschland werden von der anziehender Nachfrage aber nicht profitieren. Der Branchenverband sagt eine stabile Inlandsproduktion von 5,6 Millionen Einheiten voraus. Gleiches gilt für den Export, der auf dem diesjährigen Stand von 4,3 Millionen Autos verbleiben wird.

Das Jahresende wird für die deutsche Leitindustrie ungeachtet neuer Vorwürfe der Abgasmanipulation versöhnlich ausgehen. Wenn der Dezember gut läuft, werden hierzulande dieses Jahr 3,5 Millionen Neuwagen die Autohäuser verlassen und damit den Höchstwert in diesem Jahrzehnt erreichen. Damit steuert der deutsche Markt auf das vierte Wachstum in Folge zu. VDA-Chef Matthias Wissmann sprach von zwei gegenläufigen Entwicklungen. "Einerseits treibt die Umstiegsprämie (für alte Diesel) den Markt, andererseits gibt es spürbare Verunsicherung wegen der Fahrverbotsdebatte", meinte Wissmann.

Zeiten für Autobauer bleiben stürmisch

In der deutschen Autoindustrie arbeiten laut VDA 818.000 Beschäftige, 11.000 mehr als im Vorjahr. Das ist gleichzeitig der höchste Stand seit 26 Jahren. In den ersten neun Monaten konnten die deutschen Autokonzerne ihre Umsätze um 4 Prozent auf 312 Milliarden Euro steigern.

Ungeachtet aller Verkaufserfolge bleiben die Zeiten für die Autobauer stürmisch. Am Vortag hatte die Deutsche Umwelthilfe neue Vorwürfe gegen BMW auf den Tisch gelegt und den Münchnern den Einbau einer Abschalteinrichtung unterstellt. BMW bestreitet die Anschuldigungen vehement.

  • Suzuki

    Platz 24: Im Jahr 2016 wurden bei Suzuki 20.828 neue Personenkraftwägen zugelassen. Das ist eine Verschlechterung in Hinsicht 2015 um 11,7 Prozent. - Quelle: KBA, Bild: obs/Suzuki International Europe GmbH

  • Honda

    Platz 23: Bei Honda waren es im vergangenen Jahr 25.331 Neuzulassungen. Mit 20,2 Prozent verbessert sich die Anzahl gegenüber dem vorherigen Jahr. - Quelle: KBA, Bild: Honda

  • Porsche

    Platz 22: Porsche hatte 30.203 neue Personenkraftwägen im Jahre 2016 zugelassen. Somit sind das 5,8 Prozent mehr als im Jahr zuvor. - Quelle: KBA, Bild: Porsche

  • Jaguar Land Rover

    Platz 21: Jaguar Land Rover entstand durch die Übernahme von Land Rover durch die Jaguar Cars. Mit einer Anzahl von 31.542 Neuzulassungen im letzten Jahr sind es 35,6 Prozent mehr als 2015. - Bild: Jaguar Land Rover

  • Mitsubishi

    Platz 20: Mitsubishi Motors hatte im letzten Jahr 37.223 Neuzulassungen bei seinen Personenkraftwägen und dies macht eine positive Veränderung von 8,1 Prozent aus. - Quelle: KBA, Bild: Mitsubishi Motors

  • Volvo

    Platz 19: 2016 wurden bei Volvo 39.923 Personenkraftwägen neu zugelassen. Im Hinblick auf die Anzahl der Zulassungen 2015 sind das 10,5 Prozent mehr. - Quelle: KBA, Bild: Volvo

  • Dacia

    Platz 18: Bei Dacia wurden 49.124 Neuzulassungen vermerkt. Im Jahr davor waren es nur 45.764 Personenkraftwägen, also eine Verbesserung von 7.3 Prozent. - Quelle: KBA, Bild: Dacia

  • Citroen

    Platz 17: Bei Citroen waren es 53.161 Neuzulassungen im vergangenen Jahr. Im Vergleich zu 2015 verbessert sich die Anzahl um 3,4 Prozent. - Quelle: KBA, Bild: Citroen

  • Peugeot

    Platz 16: 56.760 Neuzulassungen im Bereich Personenkraftwagen waren es 2016 bei Peugeot. Das sind 4,6 Prozent mehr als im Jahr zuvor. - Quelle: KBA, Bild: Peugeot

  • KIA

    Platz 15: Bei Kia Motors wurden 60.526 neue Personenkraftwägen zugelassen. Im Vergleich zu 2015 sind das 8,6 Prozent mehr. - Quelle: KBA, Bild: Kia Motors

  • Mazda

    Platz 14: Mazda hatte im letzten Jahr 63.310 Kraftfahrzeuge neu zugelassen und somit steigerte sich die Anzahl von 2015 auf 2016 um 8,8 Prozent. - Quelle: KBA, Bild: Mazda

  • Toyota

    Platz 13: Mit einer Anzahl von 74.394 Neuzulassungen verbessert sich Toyota in Hinsicht 2015 um 9,8 Prozent. - Quelle: KBA, Bild: Toyota

  • Nissan

    Platz 12: Bei Nissan wurden 74.765 Kraftfahrzeuge neu zugelassen. Im Vergleich sind das 5,4 Prozent mehr als im Jahr 2015. - Quelle: KBA, Bild: Nissan

  • Fiat

    Platz 11: Mit 96.949 neu zugelassenen Kraftfahrzeugen steigerte Fiat die Anzahl, verglichen mit 2015, um 8,1 Prozent. - Quelle: KBA, Bild: Fiat

  • Seat

    Platz 10: Knapp davor liegt SEAT mit 97.585 Neuzulassungen im Jahre 2016. Somit stieg die Anzahl von 2015 um 3,1 Prozent. - Quelle: KBA, Bild: Seat

  • Hyundai

    Platz 9: Hyundai hat 107.270 neue Personenkraftwägen im Jahr 2016 zugelassen. Verglichen mit den Werten von 2015 sinkt die Anzahl um 1,1 Prozent. - Quelle: KBA, Bild: Hyundai

  • Renault

    Platz 8: Mit einer Anzahl von 126.257 Neuzulassungen im Jahr 2016 steigerte sich Renault um 14 Prozent. - Quelle: KBA, Bild: Renault

  • Skoda

    Platz 7: Skoda hatte im letzten Jahr 186.172 neu zugelassene Kraftfahrzeuge. Der Automobilhersteller verbesserte sich somit um 3,5 Prozent von 2015 auf 2016. - Quelle: KBA, Bild: Skoda

  • Ford

    Platz 6: Im Jahr 2016 hatte Ford 230.286 neu zugelassene Personenkraftwägen. Dies sind 3,3 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. - Quelle: KBA, Bild: Ford

  • Opel

    Platz 5: Bei Opel gab es 243.791 Neuzulassungen im Jahr 2016. Das ist eine Verbesserung von 6,3 Prozent hinsichtlich 2015. - Quelle: KBA, Bild: Opel

  • Audi

    Platz 4: Mit einem Anstieg von 8,4 Prozent von 2015 auf 2016 hatte Audi im letzten Jahr 282.772 neue Kraftfahrzeuge zugelassen. - Quelle: KBA, Bild: Audi

  • BMW

    Platz 3: Mit 307.894 neu zugelassenen Personenkraftwägen verbesserte BMW die Anzahl in Hinsicht 2015 um 6,1 Prozent. - Quelle: KBA, Bild: BMW

  • Daimler

    Platz 2: 2016 hatte Daimler 349.923 Neuzulassungen im Bereich Personenkraftwagen. Im Gegensatz zum vorherigen Jahr erhöhte sich die Zahl um 7,3 Prozent. - Quelle: KBA, Bild: Daimler

  • Volkswagen

    Platz 1: Mit einer beachtlichen Anzahl von 655.961 Neuzulassungen von Personenkraftwägen im Jahr 2016 hatte Volkswagen 4,3 Prozent weniger, als im vorherigen Jahr. - Quelle: KBA, Bild: Volkswagen