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Ohne Energie ist der Index der Erzeugerpreise im Januar zum Vorjahr um 1,8 Prozent gestiegen. - Bild: Pixabay

Im Januar sind die deutschen Erzeugerpreise um 0,7 Prozent gegenüber dem Vormonat gestiegen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg um nur 0,3 Prozent erwartet.

Gegenüber dem Vorjahr ergab sich ein Anstieg um 2,4 Prozent. Das ist die höchste Rate seit März 2012. Die Prognose hatte auf ein Plus von 2,1 Prozent gelautet.

Ohne Energie ist der Index der Erzeugerpreise im Januar zum Vorjahr um 1,8 Prozent gestiegen. Die Energiepreise lagen um 4,0 Prozent höher als im Vorjahr. Mineralölerzeugnisse kosteten 19,7 Prozent mehr, elektrischer Strom war um 6,5 Prozent teurer. Erdgas in der Verteilung war hingegen um 7,8 Prozent billiger.

Bei dieser Statistik werden die Preise ab Fabrik erhoben, also bevor die Produkte und Rohstoffe in den Handel kommen. Die Erzeugerpreise können damit einen frühen Hinweis auf die Entwicklung der Inflation geben. In der Regel schlagen veränderte Erzeugerpreise früher oder später auf den Handel und damit auf die Verbraucher durch.