verarbeitende Industrie,bestellvolumen,großaufträge

Bereinigt um Großaufträge lag das Bestellvolumen der verarbeitenden Industrie um 0,3 Prozent niedriger als im Vormonat. - Bild: Pixabay

Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten ein Plus von 1,9 Prozent prognostiziert. Der Anteil an Großaufträgen sei für einen Mai unterdurchschnittlich gewesen, erklärte das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi).

Bereinigt um Großaufträge lag das Bestellvolumen um 0,3 Prozent niedriger als im Vormonat. Der für April zunächst gemeldete Rückgang um 2,1 Prozent wurde auf 2,2 Prozent revidiert. Das Niveau des Vorjahresmonats überstiegen die Auftragseingänge im Mai arbeitstäglich und saisonbereinigt um 3,7 (Vormonat: plus 3,2) Prozent. 

Investitionsgüter gefragt

Die Auftragssteigerung ergab sich aus der Auslandsnachfrage, die gegenüber dem Vormonat um 3,1 (minus 3,6) Prozent anzog, wobei die Orders aus der Eurozone um 1,7 (minus 1,5) Prozent zunahmen. Die Bestellungen aus dem Inland sanken um 1,9 (minus 0,2) Prozent.

Die Nachfrage nach Investitionsgütern stieg um 2,6 (minus 3,8) Prozent, die nach Vorleistungsgütern sank um 0,7 (0,0) Prozent und die nach Konsumgütern um 2,9 (minus 0,6) Prozent.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geht weiter von einem leichten Aufwärtstrend in der Industrie aus. "Die solide Entwicklung der Auftragseingänge spricht - ebenso wie das ausgezeichnete Geschäftsklima - für eine weiter leicht aufwärtsgerichtete Konjunktur im verarbeitenden Gewerbe", urteilten die Experten des Ministeriums.