Schweißer bei der Arbeit

Die deutsche Industrie muss einen Auftragsdämpfer hinnehmen. - Bild: Pixabay

Analysten hatten im Schnitt einen leichten Rückgang um 0,1 Prozent erwartet. Ausschlaggebend für den Dämpfer war ein starker Rückgang der Aufträge aus der Eurozone.

Vor dem November-Rückgang waren die Auftragseingänge zuletzt im Juli im Monatsvergleich gesunken. Der Anstieg vom Oktober wurde von 0,3 Prozent auf 0,2 Prozent leicht nach unten korrigiert. Im Jahresvergleich fiel der Auftragseingang im November laut Bundesamt um 4,3 Prozent.

 

Für November meldete das Bundesamt einen Anstieg der Aufträge aus dem Inland um 2,4 Prozent im Vergleich zum Vormonat. Dagegen ging der Auftragseingang aus dem Ausland um 3,2 Prozent zurück, wobei es zu einem deutlichen Einbruch der Bestellungen aus der Eurozone kam.

Nach Einschätzung des Experten Marco Wagner von der Commerzbank war der Rückgang der Bestellungen aus dem Euroraum um fast 12 Prozent ausschlaggebend für das schwache Abschneiden im November. Wagner verwies auf einen starken Zuwachs bei den Bestellungen aus dem Währungsraum im Oktober. Daher sollte der jüngste Dämpfer "nicht überinterpretiert werden", zumal die Bestellungen aus dem Inland und dem außereuropäischen Ausland zulegen konnten.

Das Bundeswirtschaftsministerium wies außerdem darauf hin, dass der Auftragseingang in den Monaten Oktober und November etwa ein halbes Prozent über dem Durchschnitt des dritten Quartals gelegen habe. Vor dem Hintergrund des hohen Auftragsbestands in den Industrieunternehmen geht das Ministerium davon aus, dass die Industriekonjunktur wieder etwas Fahrt aufnimmt.

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