Management

Laut einer aktuellen Staufen-Studie erwarten die meisten Führungskräfte, dass sich die Strukturen in ihrem Unternehmen in den kommenden Jahren teilweise sehr stark verändern werden. - Bild: Pixabay

Wie der von Staufen ermittelte "Change Readiness Index 2017" zeigt, überschätzen viele Unternehmen allerdings, wie gut sie tatsächlich für diesen Umbruch gerüstet sind. Für den Index wurden im Rahmen der Studie "Erfolg im Wandel" mehr als 650 Top-Führungskräfte deutscher Unternehmen befragt. Die komplette Untersuchung wird Anfang Juli vorgestellt.

"Die Studie verdeutlicht, welch zeitlichem Druck die Unternehmen bei der Vorbereitung auf die anstehenden Veränderungen derzeit ausgesetzt sind", sagt Wilhelm Goschy, COO der Staufen AG. "Fast jedes zweite befragte Unternehmen räumt ein, durch den technologischen Fortschritt, die zunehmende Individualisierung von Produkten und Services sowie den demografischen Wandel spürbar verunsichert zu sein."

Trotz dieser Verunsicherung zeigen sich die Unternehmen mehrheitlich sehr offen gegenüber dem massiven Wandel. "Dieses Ergebnis deckt sich mit den Eindrücken aus unseren täglichen Gesprächen in den Firmen und Fabriken, wo man sich den neuen Herausforderungen tatkräftig stellt", so Staufen-Vorstand Goschy. "Allerdings wird spätestens beim zweiten Blick klar, dass eine positive Grundeinstellung zwar wichtig, aber noch lange kein Indiz für wirkliche Wandlungsfähigkeit ist."

Diskrepanz zwischen Bauchgefühl und Fakten

Der "Change Readiness Index" der Staufen AG zeigt nach Angaben des Unternehmens für die vier Bereiche Strukturen, Prozesse, Führungs- und Unternehmenskultur sowie Mitarbeiter/Qualifikationen, wie groß die Wahrnehmungslücke zwischen gefühlter und tatsächlicher Wandlungsfähigkeit in den deutschen Unternehmen aktuell ist. "Beim Thema Führung ist die Diskrepanz zwischen konstatiertem Bauchgefühl und soliden Fakten besonders hoch“, zeigt sich Staufen-COO Goschy besorgt. „Doch ohne ein neues Verständnis von Führung wird es den Unternehmen nur sehr schwer gelingen, Wandlungsfähigkeit zu einem festen Teil der eigenen DNA zu machen."

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