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Die Auftragsbücher der deutschen Industrie füllten sich im Februar stärker als im Vormonat. - Bild: Pixabay

Die von Dow Jones Newswires befragten Volkswirte hatten einen Anstieg um 3,5 Prozent prognostiziert. Den zunächst für Januar gemeldeten Rückgang von 7,4 Prozent revidierten die Statistiker auf 6,8 Prozent. Der Auftragseingang ohne Großaufträge lag im Februar um 2,2 Prozent höher als im Vormonat.

Das Niveau des Vorjahresmonats überschritten die Auftragseingänge um 4,6 (Januar: 0,0) Prozent. Die Inlandsaufträge stiegen gegenüber dem Vormonat um 8,1 (minus 9,6) Prozent, während die Auslandsaufträge auf dem Niveau des Vormonats stagnierten, nachdem sie im Januar um 4,6 Prozent gesunken waren. Die Auftragseingänge aus dem Euroraum fielen um 2,4 (minus 6,1) Prozent, die von außerhalb des Euroraums stiegen jedoch um 1,6 (minus 3,6) Prozent.

Belebung der Industriekonjunktur

Die Bestellungen von Investitionsgütern erhöhten sich um 0,3 (minus 9,3) Prozent und die von Vorleistungsgütern um 8,5 (minus 3,5) Prozent. Die Nachfrage nach Konsumgütern stieg um 2,7 (minus 1,4) Prozent.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) kommentierte die Daten so: "Die Auftragseingänge waren zwar geringer als im durch Großaufträge geprägten sehr starken vierten Quartal. Der Auftragsbestand gemessen an der Produktionsreichweite (Stand Januar: 5,2 Monate) ist aber ebenso wie das Geschäftsklima im verarbeitenden Gewerbe hoch und zuletzt angestiegen. Insofern ist weiterhin von einer leichten Belebung der Industriekonjunktur auszugehen."