Die Deutsche Telekom will mittelfristig weiter wachsen. Bis 2018 soll bei einem jährlichen

Die Deutsche Telekom will mittelfristig weiter wachsen. Bis 2018 soll bei einem jährlichen Umsatzwachstum von 1 bis 2 Prozent das operative Ergebnis überdurchschnittlich um 2 bis 4 Prozent pro Jahr wachsen. - Bild: Telekom

Die Wachstumsrate beim Free Cashflow, einer wichtigen Kennziffer für die Liquiditätsstärke des Konzerns, wird mit jährlich 10 Prozent prognostiziert.

Auch die Aktionäre sollen an der Entwicklung partizipieren. In den Jahren 2015 bis 2018 sollen mindestens 0,50 Euro je Aktie gezahlt werden. Die Dividende könnte aber auch höher ausfallen, da die Telekom die Höhe der Ausschüttung an die Entwicklung des Free Cashflow koppelt.

Bereits vor rund 3 Jahren hatte die Deutsche Telekom ihren Aktionären für 2014 eine Dividende von 0,50 Euro in Aussicht gestellt und das Versprechen am Donnerstag auch bekräftigt.

Auch sonst hat die Deutsche Telekom Wort gehalten im abgelaufenen Geschäftsjahr: Ein um Sondereffekte bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 17,6 Milliarden Euro und ein Free Cashflow von rund 4,2 Milliarden Euro sollte erreicht werden. Beide Ziele wurden knapp erreicht: Am Ende verbuchte die Telekom ein bereinigtes EBITDA von 17,57 Milliarden Euro und einen Free Cashflow von 4,14 Milliarden Euro.

Im Schlussquartal betrug das bereinigte EBITDA 4,44 Milliarden Euro, 9,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Umsatz legte um 8,5 Prozent auf 17 Milliarden Euro zu.

Unter dem Strich verbuchte die Deutsche Telekom im vierten Quartal jedoch einen Verlust von 110 Millionen Euro. Das Ergebnis im Schlussquartal war dabei durch Sondereffekte belastet, vor allem für Personalmaßnahmen. Immerhin fiel der Verlust deutlich geringer aus als vor einem Jahr, als der Bonner Konzern wegen hoher Abschreibungen auf sein Österreich-Geschäft noch einen Verlust von 752 Millionen Euro verbuchen musste.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke