Die deutsche Wirtschaft hat im Juni einen Zahn zugelegt. Der Sammelindex für die Produktion in der

Die deutsche Wirtschaft hat im Juni einen Zahn zugelegt. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft stieg auf 54,0 Zähler von 52,6 im Vormonat. - Bild: Fotolia

Die deutsche Wirtschaft hat im Juni einen Zahn zugelegt. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft – Industrie und Dienstleister zusammen – stieg auf 54,0 Zähler von 52,6 im Vormonat.

Das teilte das Markit-Institut im Rahmen der ersten Veröffentlichung mit. Bereits ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum.

Der Durchschnittswert für das zweite Quartal 2015 fiel mit 53,6 Punkten aber etwas niedriger aus als für das Vorquartal mit 54,2. Zudem wies der Auftragseingang im Juni den geringsten Zuwachs seit Jahresbeginn aus.

“Der aktuelle Sammelindex spiegelt ein gemischtes Bild der deutschen Wirtschaft wider”, sagte Markit-Ökonom Oliver Kolodseike. “Während die Wirtschaftsleistung stärker zulegte als im Vormonat, deuten die nur noch mäßigen Zuwachsraten bei Auftragseingang und Beschäftigung darauf hin, dass sich die Konjunktur in den nächsten Monaten wieder abkühlen könnte.”

Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes stieg im Juni auf 51,9 Zähler von 51,1 im Vormonat. Volkswirte hatten im Mittel einen Indexanstieg auf 51,3 prognostiziert.

Der Index für den Servicesektor kletterte auf 54,2 Punkte von 53,0 im Vormonat. Ökonomen hatten eine Stagnation bei 53,0 erwartet.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung von rund 1.000 Einkaufsleitern und Geschäftsführern aus Industrie und Dienstleistung in Deutschland.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke