Bruttoinlandsprodukt, Deutschland

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im dritten Quartal gewachsen. - Bild: Pixbay

Wie Destatis in zweiter Veröffentlichung mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal um 0,8 Prozent, womit das Ergebnis der ersten Veröffentlichung erwartungsgemäß ebenso bestätigt wurde wie die Jahreswachstumsrate von 2,8 Prozent.

Laut Destatis lieferten die Nettoexporte zum BIP-Anstieg von 0,8 Prozent einen Beitrag von 0,4 (Vorquartal: minus 0,4) Punkten und die Lagerveränderungen ebenfalls 0,4 (0,2) Punkte. Die Ausrüstungsinvestitionen stützen das Wachstum mit 0,1 (0,2) Punkten, während die Bauinvestitionen wachstumsneutral waren, nachdem sie im zweiten Quartal einen Beitrag von 0,1 Punkt geliefert hatten. Der private Konsum minderte das Wachstum um 0,1 (plus 0,5) Punkte, der Staatskonsum war wie im Vorquartal wachstumsneutral.

Laut Destatis sank der private Konsum im dritten Quartal gegenüber dem Vorquartal um 0,1 Prozent, nachdem er im zweiten Quartal um 0,7 Prozent zugelegt hatte. Der Staatskonsum stagnierte (Vorquartal: plus 0,2 Prozent). Die Bruttoanlageinvestitionen stiegen um 0,4 (1,5) Prozent, wobei sich die Ausrüstungsinvestitionen um 1,5 (3,3) Prozent erhöhten und die Bauinvestitionen um 0,4 (plus 0,5) Prozent sanken. Die inländische Verwendung insgesamt stieg um 0,4 (1,2) Prozent.

Die Exporte erhöhten sich um 1,7 (plus 1,0) Prozent und die Importe um 0,9 (2,4) Prozent. Das BIP je Erwerbstätigenstunde erhöhte sich um 0,3 (0,6) Prozent.

Die Bruttowertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe lag um 2,5 (0,8) Prozent über dem Niveau des Vorjahresquartals. Die Bauproduktion stieg im Jahresabstand um 2,7 (0,9) Prozent. Die Produktion der Unternehmensdienstleister stieg mit einer Jahresrate von 2,7 (0,9) Prozent und die im Grundstücks- und Wohnungswesen um 1,8 (0,8) Prozent. Die Produktion im verarbeitenden Gewerbe stieg um 3,4 (minus 0,5) Prozent.