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Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg auf 53,7 Zähler wie das IHS Markit Institut berichtete. - Bild: Pixabay

Volkswirte hatten einen Anstieg auf 52,8 Punkte vorhergesagt. Vor allem die höhere Dynamik in Deutschland sorgte für den Wachstumsschub.

Ab 50 Zählern signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes stieg auf 53,3 Punkte von 52,6 im Vormonat. Volkswirte hatten eine Stagnation bei 52,6 Zählern prognostiziert.

Im Dienstleistungssektor erhöhte sich die Aktivität ebenfalls. Der Einkäuferindex für den Servicesektor kletterte auf 53,5 Punkte von 52,2 im Vormonat. Ökonomen hatten einen Stand von 52,4 Punkten erwartet.

"Die Eurozone sendet zu Beginn des vierten Quartals 2016 ein neues Lebenszeichen", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "Das stärkste Wirtschaftswachstum seit Jahresbeginn und die zügigste Zunahme der Auftragsbestände seit über fünf Jahren deuten überdies darauf hin, dass sich Wachstum und Beschäftigungsaufbau gegen Ende des Jahres weiter beschleunigen dürften."

Die Ergebnisse basieren auf der Befragung von rund 5.000 Industrie- und Dienstleistungsunternehmen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Österreich, Irland und Griechenland.

Deutschland blieb im Oktober dank einer deutlichen Konjunkturbelebung führend, hierzulande wurde die zweithöchste Wachstumsrate seit Jahresbeginn verzeichnet. Im Gegensatz dazu verlangsamte sich das Wachstum in Frankreich, wenngleich die Rate die zweithöchste des zurückliegenden Jahres war.