Firmenzentrale_Deutz

Firmenzentrale von Deutz in Köln. - Bild: Deutz

"Infolge eines sehr verhaltenen Geschäfts im laufenden Quartal und aktuell sehr niedriger Auftragseingänge wird nunmehr ein Umsatzrückgang von rund 20 Prozent erwartet", teilte der SDAX-Konzern am Dienstag mit. Bisher war ein Umsatzrückgang von rund 10 Prozent prognostiziert worden.

Damit werde das zweite Halbjahr spürbar schlechter ausfallen als das erste, hieß es. Angesichts des niedrigen Geschäftsniveaus werde das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr auf EBIT-Basis (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) auch nur noch ein in etwa ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften. Bisher war eine EBIT-Marge von rund 3 Prozent erwartet worden. Weitere Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung würden geprüft.

Die derzeitige Investitionszurückhaltung in Endmärkten führe zudem dazu, dass Lagerbestände mehrerer europäischer Kunden, die diese im vergangenen Jahr im Hinblick auf den Emissionswechsel aufgebaut hätten, langsamer als erwartet abgebaut würden, hieß es weiter. Die Auswirkungen auf das kommende Geschäftsjahr werde Deutz weiter analysieren, so dass das Unternehmen derzeit keine Prognose für das Geschäftsjahr 2016 abgebe.