Diebold, Wincor Nixdorf, Übernahmeangebot

Der deutsche Geldautomatenhersteller Wincor Nixdorf lässt sich vom US-Konkurrenten Diebold übernehmen. Zusätzliche Stellen sollen in Deutschland nicht wegfallen. - Bild: Wincor Nixdorf

Beide Unternehmen haben eine Zusammenschlussvereinbarung abgeschlossen, teilte das Paderborner Unternehmen am Montag mit.

Diebold werde 38,98 Euro und 0,434 eigene Aktien je Wincor-Nixdorf-Aktie zahlen. Der Vorstand und Aufsichtsrat des im MDAX notierten Unternehmens unterstützten die Offerte des Rivalen.

Weiter wird das Angebot voraussichtlich unter verschiedenen Bedingungen stehen, inklusive der Freigabe der Transaktion durch die zuständigen Kartellbehörden sowie einer Annahmequote von mindestens 67,6 Prozent aller existierenden Wincor-Nixdorf-Aktien.

Vor zwei Wochen hatten die beiden Unternehmen bekannt gegeben, dass sie bereits über einen möglichen Zusammenschluss gesprochen haben. Ende September schon wurde ein Eckpunktepapier verfasst. Bei einer Fusion der Nummer zwei und drei der Branche würde ein Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von gut 5 Milliarden Euro entstehen.

Der Vorstand um Unternehmenschef Eckard Heidloff, der sich lange gegen einen Verkauf gesträubt hatte, sowie der Aufsichtsrat unterstützten das Angebot. Einen wesentlichen zusätzlichen Stellenabbau soll es in Deutschland nicht mehr geben, hieß es.

Dow Jones Newswires/Spiegel Online