Trotz vieler Herausforderungen und Unwägbarkeiten hat Volkswagen ein erfolgreiches Jahr 2017 hingelegt

Trotz vieler Herausforderungen und Unwägbarkeiten hat Volkswagen ein erfolgreiches Jahr 2017 hingelegt.- Bild: Pixabay

Mit unter dem Strich 11,4 Milliarden Euro fiel der auf die Aktionäre entfallende Gewinn 2017 nicht nur mehr als doppelt so hoch aus wie im Vorjahr. Gleichzeitig war es ein größerer Überschuss als im letzten vollen Jahr vor Beginn der Diesel-Affäre - nämlich 2014. Der Umsatz stieg um 6,2 Prozent auf 230,7 Milliarden Euro. Damit trotzt VW den Debatten um Fahrverbote und Milliardenlasten zumindest in der Bilanz.

Ein großes Thema dürfte auch die eigene Konzernstruktur werden. Derzeit gebe es einen Trend zu Dachgesellschaften, wie die Beispiele Daimler und möglicherweise auch Continental zeigten, schrieb NordLB-Analyst Frank Schwope. Derartige Strukturen dienten der Übersichtlichkeit und verkürzten Entscheidungsprozesse. Allerdings sei bei den Lkw-Marken MAN und Scania eine Modellstrategie wie im Pkw-Sektor - etwa gemeinsame Motoren oder Achsen - bei weitem noch nicht umgesetzt. Dies werde noch einige Jahre dauern.

Dennoch hat VW einen Börsengang seiner Lastwagen-Sparte, zu der neben MAN auch Scania gehört, weiter im Blick. "Wir halten uns auf dem Weg zum Global Champion alle Optionen offen", hatte eine Sprecherin der Volkswagen Truck & Bus GmbH Anfang März mitgeteilt. Zuvor hatte das "Handelsblatt" berichtet, VW wolle das Tochterunternehmen in eine Aktiengesellschaft umwandeln, um eine Grundlage für den Börsengang zu schaffen. Dem würde der Betriebsrat nach eigenen Angaben aber nur zustimmen, wenn die vereinbarten Jobgarantien Bestand haben.

  • Elektroauto Zhi Dou D1/D2

    Platz 10: Ins Ranking stieg 2017 dieser chinesische Autohersteller mit ein. Mit dem Modell Zhi Dou D1/D2, das im Jahr 2015 erstmals auf dem Markt erschien, wurde eine Produktion von 68.790 Exemplaren erreicht. Dies sind 42.340 Stück mehr als noch im Jahr zuvor. - Bild: Zhidou

  • Elektroauto Renault Zoe

    Platz 9: Mit 80.760 Stück des Renault Zoe erzielt der Autohersteller Platz neun im Ranking. In 2016 wurden bereits 54.810 Stück der Ausfertigung gebaut. - Bild: Renault

  • Elektroauto Baic EC-Series

    Platz 8: Erst 2016 stieg das Unternehmen Baic mit 4.130 E-Autos in die Elektromobilität ein. In knapp zwei Jahren steigerte das Unternehmen seine Produktion an E-Autos immens und knackte mit seinem Modell erstmals eine 5-stellige Zahl. Von 2016 auf 2017 erhöhte das Unternehmen die Produktion des Modells um das 18-fache, relativ also um 78.080 Stück. - Bild: VCG

  • Elektroauto BMW i3

    Platz 7: BMW fertigte im Jahr 2017 83.870 Exemplare des BMW i3 mehr an. Dies sind 25.250 Stück mehr als noch im Vorjahr und reicht für Platz 7. - Bild: BMW

  • Elektroauto BYD Qin

    Platz 6: Im Jahr 2016 waren es noch 68.520 Stück des BYD Qin, 2017 schon 89.260. Dadurch erhöhte BYD seine Produktion in den Jahren um volle 30 Prozent. - Bild: El monty/CC BY-SA 3.0

  • Elektroauto Toyota Prius

    Platz 5: Toyota steigerte die Produktion seines E-Autos Prius in den Jahren 2016 auf 2017 um 28.930 auf 95.820 Exemplare. - Bild: Kārlis Dambrāns/Latvia/CC BY 2.0

  • Elektroauto Mitsubishi Outlander

    Platz 4: Mitsubishi hat von seinem Outlander mit 135.170 Stück 19 Prozent mehr hergestellt als im Vorjahr. - Bild: Mitsubishi

  • Chevrolet Volt

    Platz 3: Auf dem Treppchen befindet sich der Chevrolet Volt. Dieses Elektromodell wurde im Jahr 2017 148.820 Mal gebaut. Ein Jahr vorher waren es schon 124.100 Exemplare. - Bild: Chevrolet

  • Elektroauto Tesla Model S

    Platz 2 : Eine hohe Anzahl an Elektromobilen besitzt auch Tesla. Genauer gesagt fertigte die Luxusmarke im vergangenen Jahr 193.660 Tesla des Model S an. Dies sind 45.060 mehr als noch 2016. - Bild: Tesla

  • Elektroauto Nissan Leaf

    Platz 1: Unumstrittener Gewinner ist Nissan nicht nur mit seinem Modell Nissan Leaf, sondern auch im Bezug auf den Gesamtbestand seiner E-Autos. Mit 282.530 produzierten Fahrzeugen und 291.980 Fahrzeugen im Bestand ist Nissan weltweit der mengenmäßige Marktführer. In 2017 wurden 43.550 Exemplare mehr produziert als im Vorjahr. - Bild: Nissan

Analyst Schwope urteilte, für Volkswagen gebe es keine Notwendigkeit eines Börsengangs. Ein Börsengang in den nächsten Monaten würde "Werte verschenken". Zugleich geht er davon aus, dass die Diesel-Affäre für VW wohl weitgehend ausgestanden sei. Das zeigt sich am guten Lauf im Tagesgeschäft: VW hat 2017 mit einem Absatzplus von 4 Prozent auf 10,74 Millionen ausgelieferte Pkw und Nutzfahrzeuge den Spitzenplatz als weltweit größter Autokonzern verteidigt. Der Umsatz stieg um 6,2 Prozent auf 230,7 Milliarden Euro. Im laufenden Jahr soll der Umsatz um bis zu 5,0 Prozent steigen und der Auslieferungsrekord von 2017 leicht übertroffen werden.

VW-Markenchef Herbert Diess forderte unlängst eine Beteiligung ausländischer Autohersteller an der Lösung der Diesel-Probleme. Angesichts der Weigerung ausländischer Anbieter hatten die deutschen Autokonzerne Anfang Februar angekündigt, mehr Geld in einen Fonds für saubere Luft in Städten einzuzahlen. Volkswagen, Daimler und BMW übernehmen den für die gesamte Autobranche vorgesehenen Anteil von 250 Millionen Euro komplett. Damit kommt der vom Bund ins Leben gerufene Förderfonds für kommunale Maßnahmen gegen zu viele Diesel-Abgase auf das volle Volumen von einer Milliarde Euro.

Kunststoffteile im XXL-Format schnell positionieren

Großvolumige Kunststoffelemente werden bislang meist bei erheblicher körperlicher Belastung bearbeitet. Riexinger kombiniert daher im „Riexinger Robot System“ einen Fräsroboter mit einem modularen Schwerlastpositioniertisch von Fibro.

Wenn Kunststoffteile im XXL-Format mit Zuflussöffnungen, Abflussöffnungen oder Wartungsschächten ausgestattet werden, geschieht dies meist handwerklich mit Schablone, Fuchsschwanz, Stich- und Kettensäge sowie mit Trennschleifer und Elektrohobel. mehr...