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Laut DIHK verschlechtern sich die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und der Türkei. - Bild: Pixabay

Bei der Deutschen Auslandshandelskammer in der Türkei hätten sich die Geschäftsanfragen im vergangenen Jahr halbiert.

"Neue deutsche Investoren bleiben fern", sagte Treier. Und auch bei den ansässigen deutschen Unternehmen herrsche schlechte Stimmung: "Sie verlassen das Land zwar nicht, aber auch sie sind verunsichert und halten sich mit neuen Investitionen generell zurück".

"Daran ändern auch die Bemühungen vieler türkischer Stellen nichts - im Gegensatz zum provozierenden Auftreten ihres Präsidenten-, Investoren aus Deutschland zu gewinnen", so der Aussenwirtschaftschef.

In diesen Tagen werde deutlich, dass die Türkei sehr viel abhängiger von Deutschland ist als umgekehrt, hieß es nach Angaben der Zeitung zudem aus Kreisen der deutschen Industrie. Ein Blick in die Exportstatistik zeige, wie sich die Kräfteverhältnisse verteilen. Die Waren, bei denen Deutschland im Handel mit der Türkei einen großen Überschuss erzielt, sind Autos und Maschinen -also Güter, die sich nicht ohne Weiteres aus jedem anderen Land dieser Welt beziehen ließen. Umgekehrt importiere Deutschland vor allem Bekleidung oder Früchte - also Waren, die sich auch in anderen Regionen leicht besorgen ließen.