DMG-Chef Rüdiger Kapitza sagt ein schwieriges Jahr 2015 für den Werkzeugmaschinenbauer voraus. Die

DMG-Chef Rüdiger Kapitza sagt ein schwieriges Jahr 2015 für den Werkzeugmaschinenbauer voraus. Die schwierige Lage auf dem russischen Markt und die rapide Aufwertung des Schweizer Franken dürften sich auf das Ergebnis auswirken. - Bild: Gildemeister

Für den Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori Seiki nimmt der Gegenwind 2015 zu. 2014 werde der MDAX-Konzern, der früher als Gildemeister bekannt war, den angekündigten Ausblick liefern und das Jahr “als absolutes Rekordjahr” abschließen.

Das sagte DMG-Chef Rüdiger Kapitza in einer Telefonkonferenz. Die Margenqualität sei aber 2015 nicht mehr zu erreichen.

Zur Begründung verwies Kapitza unter anderem auf die schwierige Lage auf dem russischen Markt, dort hätten sich die DMG-Maschinen wegen des Rubel-Verfalls erheblich verteuert. Auch die rapide Aufwertung des Schweizer Franken dürfte sich auswirken. “Es gibt zu viel Volatilität zu Anfang des Jahres”, sagte der Manager. Einen detaillierten Ausblick werde es bei der Bilanzpressekonferenz im März geben.

DMG geht für das laufende Geschäftsjahr von Orders in Höhe von rund 2,3 Milliarden Euro aus. Der Umsatz wird voraussichtlich auf rund 2,2 Milliarden Euro zulegen nach 2,05 Milliarden im Vorjahr. Das operative Ergebnis soll auf 175 Millionen Euro nach 148 Millionen im Vorjahr und der Gewinn vor Steuern auf 165 Millionen Euro von 135 Millionen steigen. Diese Entwicklungen vorausgesetzt, soll die Dividende von zuletzt 0,50 Euro angehoben werden.

Am Mittwochabend hatte die DMG Mori Seiki AG bekanntgegeben, dass der japanische Partner gleichen Namens den Aktionären des Bielefelder Konzerns ein Übernahmeangebot unterbreiten wird.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke